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Seahawks ringen Niners nieder - Broncos locker zum AFC-Titel

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Wer ein hochklassiges AFC Championship Game erwartete, wurde bitter enttäuscht. Die Denver Broncos kamen quasi im Schongang zu einem insgesamt nie gefährdeten Heimsieg über lange deplatziert wirkende New England Patriots. Die Broncos fahren damit nach New Jersey und stehen zum siebten Mal insgesamt im Super Bowl.

Im NFC Championship Game blieb zwar ebenfalls die Überraschung aus, doch in Seattle entwickelte sich schon früh eine hochklassige Partie, die bis zum Ende packend war. Letztlich setzten sich die Seattle Seahawks mit einer opportunistischen Defensivleistung gegen starke San Francisco 49ers durch.

San Francisco 49ers @ Seattle Seahawks 17:23

Die Seattle Seahawks sind zu Hause eine Macht und bewiesen dies einmal mehr gegen die San Francisco 49ers im NFC Championship Game. Nach eher mauem Start steigerte sich das Team von Pete Carroll sukzessive und gewann am Ende durch eine überragende Vorstellung der Defense im Schlussviertel.

San Francisco startete gut und eroberte gleich mit dem ersten Spielzug den Ball. Aldon Smith erzwang einen Fumble gegen Russell Wilson an der 15-Yard-Linie. Mehr als ein Field Goal sprang dabei jedoch nicht heraus. Die Gastgeber taten sich im gesamten ersten Viertel schwer und kamen folgerichtig nicht zu Punkten.

Zum Start des zweiten Spielabschnitts waren erneut die Niners gut im Geschäft und marschierten dank eines gut aufgelegten Colin Kaepernick bis zur Red Zone. Das Highlight der Serie war ein 58-Yard-Lauf des Quarterbacks bis an die Zehn. Wenig später sprang Anthony Dixon von der Eins zum Touchdown. Daraufhin erwachten auch die Seahawks. Ein 51-Yard-Pass von Wilson auf Doug Baldwin brachte sie in Position, doch am Ende gab es dennoch nur ein Field Goal. Zur Pause stand es 10:3 für San Francisco.

Nach der Pause stoppte Seattle den ersten Drive der Gäste und besorgte zügig den Ausgleich: Nach zwei ordentlichen Läufen von Marshawn Lynch, der bis dahin dezent auftrat, fand der Running Back die Lücke und lief zu einem 40-Yard-Touchdown! Die 49ers brauchten nicht lange, um sich davon zu erholen und kamen gleich zurück mit einem 26-Yard-Touchdown-Pass von Kaepernick auf Anquan Boldin. Kaepernick warf diesen Ball, während er in der Luft hing. Zuvor hatten die Gäste aber auch Glück, denn der QB fumblete und kickte dann den Ball zu seinem Mitspieler, was die Schiedsrichter übersahen.

Im Gegenzug returnierte Baldwin den Kickoff über 69 Yards bis an die 33-Yard-Linie. Seattle kam jedoch nicht viel weiter, so dass in dieser Serie nur ein Field Goal heraussprang. Man stoppte allerdings im Anschluss die Niners erneut und hatte auch Glück, denn beim Punt wurde man nur mit einer Running-into-the-Kicker-Strafe belegt, obwohl ein Personal Foul angebracht gewesen wäre. Chris Maragos hatte Punter Andy Lee am Standbein getroffen.

So bekam Seattle den Ball in guter Position zurück und ließ sich auch von einem Intentional Grounding mit 16-Yard-Raumverlust nicht beirren. Bei einem vierten Versuch (und 7) zum Start des Schlussviertels fand Wilson nämlich Jermaine Kearse mit einem starken Pass über die Mitte für einen 39-Yard-Touchdown zur ersten Führung des Tages.

In der Folgezeit begann Kaepernick langsam aber sicher zu implodieren wie schon öfters in Seattle. Zuerst verlor er einen Fumble bei einem Sack von Cliff Avril. Der Ball wurde dann von Michael Bennett bis zur Sechs-Yard-Linie getragen. Die Seahawks wurden schließlich an der Ein-Yard-Linie gestoppt – Kearse leistete sich einen Fumble, den eigentlich NaVorro Bowman eroberte. Die Schiedsrichter sahen es anders und gaben den Seahawks den Ball zurück. Schlimmer war allerdings, dass sie Bowman dabei das Knie verdrehte und abtransportiert werden musste. Seattle spielte dann den vierten Versuch aus und dieses Mal verlor Lynch den Ball.

Die Hausherren sollten das Spielgerät aber schnell zurückbekommen, denn Kaepernick übersah Kam Chancellor, der klar vor Boldin postiert den Pass abfing und damit essentiell Steven Hauschkas drittes Field Goal des Spiels vorbereitete. 23:17 Seahawks mit unter vier Minuten zu spielen. Die Gäste versuchten dann nochmal alles, doch ein Pass in die Endzone in Richtung von Michael Crabtree beendete die Partie, denn Richard Sherman fälschte den Ball ab und Malcolm Smith schnappte sich die Interception. Die Seahawks gewinnen damit zum zweiten Mal nach 2005 die NFC.

Wilson warf für 215 Yards (1 TD), Lynch lief für 109 Yards und Baldwin kam auf 215 All-Purpose-Yards (1 REC TD). Kaepernick hatte 153 Yards (1 TD, 2 INT) und lief für 130.

New England Patriots @ Denver Broncos 16:26

Die Denver Broncos stehen nach einem nie gefährdeten Sieg gegen völlig überforderte New England Patriots im Super Bowl. Im Schongang und komplett unbedrängt marschierten die Hausherren immer und immer wieder übers Feld und ließen ihren Kontrahenten nicht den Hauch einer Chance.

Nach drei brotlosen Ballbesitzen hatten die Broncos ihren ersten produktiven Drive, der mit einem Field Goal von Matt Prater endete. Danach kamen auch die Patriots besser ins Spiel, bis eine Pass-Interference-Strafe ihren Drive zunichtemachte – Michael Hoomanawanui wurde für ein Pick-Play bestraft, das allerdings keines war. Zuvor überwarf Tom Brady Julian Edelman für einen sehr sicheren Touchdown.

Der folgende Drive der Hausherren sollte nachhaltigen Einfluss auf das Spiel haben. Nicht nur wurde die Serie durch eine unberechtigte Holding-Strafe gegen Logan Ryan bei einem dritten Versuch am Leben gehalten. Noch dazu verletzte sich Aqib Talib am Knie und kam nicht zurück – Wes Welker hatte ihn brutal abgeräumt. Die Broncos sagten danke, nutzten die Konfusion in der Secondary und kamen zu ihrem ersten Touchdown: Peyton Manning vollkommen unbedrängt bei einem Roll-Out auf Jacob Tamme in die Endzone.

Die Patriots kamen danach halbwegs ins Spiel, doch nachdem Tom Brady zum wiederholten Male einen offenen Receiver mit einem tiefen Pass überworfen hatte und dann auch noch einen Sack kassierte, blieb unterm Strich nur ein Field Goal aus 47 Yards. Im Gegenzug erzielten auch die Broncos nochmal drei Punkte, ließen aber 30 Sekunden auf der Uhr. Nur um den nächsten schwachen tiefen Pass von Brady zu bestaunen. Halbzeitstand: 13:3 Broncos.

Denver bekam den Ball nach dem Break zuerst und marschierte in mehr als sieben Minuten zum nächsten Touchdown. Wieder komplett unbedrängt und ohne erkennbare Gegenwehr der Patriots. Am Ende fing Demaryius Thomas einen Drei-Yard-Pass von Manning in der Endzone. Die Antwort der Patriots? Ein Drive, der mit einem vierten Versuch und einem Sack gestoppt wurde. Daraufhin folgte der nächste lange Drive der Gastgeber, der nur deshalb keinen weiteren TD brachte, weil Julius Thomas den möglichen Pass dazu in der Endzone fallen ließ. Also begnügte man sich mit einem Field Goal.

New England sollte danach doch noch ein Touchdown gelingen (Brady zu Edelman), doch dieser kam viel zu spät. Zumal Denver danach ein weiteres Field Goal erzielte. Die Gäste kamen dann abermals zu einem Touchdown durch Brady persönlich, aber die anschließende Two-Point-Conversion ging daneben. Zudem verlor man den darauffolgenden Onside-Kick, was die Partie endgültig auf Eis legte.

Es ist der siebte AFC-Titel für Denver. Zuletzt stand man 1998 im Super Bowl und gewann in John Elways letztem Spiel.

Manning kam auf 400 Yards (32/43, 2 TD) und Demaryius Thomas fing sieben Pässe für 134 Yards (1 TD). Brady hingegen enttäuschte mit zahlreichen ungenauen tiefen Pässen und kam auf 277 Yards (24/38, 1 TD, 1 RUSH TD), zudem lief das zuletzt so laufstarke Team für nur 64 Yards. Edelman hatte zehn Receptions über 89 Yards (1 TD).

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