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Tressel tritt zurück - Zukunft von OSU ungewiss

 
Autor: Stephan Lorenz Mittwoch, 01. Juni 2011
 

ohiost Mit sofortiger Wirkung tritt Jim Tressel von seinem Amt als Headcoach der Ohio St. University zurück. Der Rücktritt des 58-jährigen ist die Konsequenz auf die Ereignisse vor 6 Monaten, als sechs OSU Spieler von der NCAA wegen dem Verkauf von Fanartikeln an ein Tattoogeschäft gesperrt wurden.

Tressel hatte in der Folge sowohl seiner Universität gegenüber als auch auf mehrfache Nachfrage der NCAA geäußert, er habe von den Geschehnissen der betroffenen sechs Spielern nichts gewusst. Dies stellte sich jedoch als Lüge heraus, nachdem dem Headcoach mittels mehrerer E-Mails nachgewiesen werden konnte, dass er schon sehr früh von den Verfehlungen seiner Spieler wusste und diese bewusst deckte.

OSU hatte daraufhin seinen seit 2001 tätigen Coach für fünf Spiele gesperrt, doch der Druck von Seiten der Öffentlichkeit wurde immer größer und immer mehr kristalisierte sich heraus, dass die NCAA Tressel sowie seinen Arbeitgeber Ohio St. hart bestrafen würde.

Als Konsequenz zog der 22. Coach in der Geschichte der Universität die Notbremse und trat selbst zurück. Vermehrt waren jedoch in den letzten Wochen auch Gerüchte aufgetaucht, dass die Universität ihm den Rat gab von selbst zurückzutreten. Dies wird von den betroffenen Parteien seitdem allerdings verneint.

Den Buckeyes steht nun eine ungewisse Zukunft bevor. Wer tritt die Nachfolge von Tressel an? Wird es noch Strafen von Seiten der NCAA geben und wie werden diese ausfallen? Inwieweit muss gerade Star-QB Tyrelle Pryor mit weiteren Sanktionen rechenen?

Die kommenden Wochen und Monate werden Klärung bringen, aber unter Umständen die Universität immer tiefere in ihre Krise stürzen. Es scheint mehr denn je, dass das ganze Ausmaß der Geschehnisse noch nicht bekannt ist.

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