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Die vierte Woche College Football ist Geschichte und hier sind die Sunday Notes - alle wissenswerten Zahlen, Daten, Fakten und kleinen Kuriositäten, die sich in den Spielen der vierten Woche im College Football ereigneten.
Gekennzeichnet war der Spieltag von gleich mehreren Teams großer Conferences, die gegen kleine Schulen unterlagen. Dazu gab es wie üblich noch weitere Überraschungen, eine Siegesserie die riss und ein Team, das sein Publikum einfach nie zu enttäuschen scheint.
1.) Oklahoma St. sind die "Comebacker" der Woche! Mit 20:9 lag man gegen Texas A&M zur Halbzeit zurück und kam in der zweiten Halbzeit plötzlich bärenstark in das Spiel zurück und gewann am Ende 30:29. Es sind meist solche Spiele, die darüber entscheiden in welche Richtung die Saison für ein Team fortan verläuft.
2.) Wenn Clemson Florida St. empfängt, sollten die Noles zukünftig gleich das Spiel herschenken. Die nunmehr fünfte Niederlage in Serie kassierte man am Samstag und die Tigers können sich wahrlich auf die nächsten Wochen freuen. Nach den Siegen gegen FSU und zuvor Auburn geht es am Wochenende gegen Virginia Tech. Sollte man dieses Spiel auch noch gewinnen, wird Clemson zum echten Geheimfavoriten, denn in den Wochen danach wird der Spielplan wesentlich einfacher.
3.) Nachdem Miami in Woche 3 noch Ohio St. besiegen und für mächtig Furore sorgen konnte, war der Aufschlag auf den Boden eine Woche später umso härter. Am Ende des Tages stand eine herbe 24:28 Niederlage gegen Kansas St. im heimischen Stadion zu Buche.Hauptgrund für den Sieg war ein fantastischer Goalline-Stand von KSU in der letzten Minute des Spiels. Im Land der Hurricanes fragt man sich allmählich, wann das College endlich wieder konstant und erfolgreich agieren wird.
4.) Die vielleicht größte Überraschung geland Temple, die bei Maryland bereits zur Pause mit 30:0 führten und auch in der zweiten Hälfte kein Comeback zuließen. 38:7 hieß es am Ende für die Owls. Unglaublich daran ist vor allem die Tatsache, dass es für Temple der erste Sieg - bei 12 Niederlagen - gegen ein Team der ACC war.
5.) Die Glückskinder der Woche kommen von East Carolina, denn mit insgesamt sieben Turnovers noch ein Spiel zu gewinnen ist wahrlich keine einfache Aufgabe, doch UAB konnte kein Kapital daraus schlagen und unterlag 28:23.
6.) Viele Turnover produzierte auch Stephen Garcia für South Carolina, doch auch sein Team gewann gegen Vanderbilt locker und leicht. Die Commodores waren einer der Upsetkandidaten im Laufe der Woche, doch die drei Siege, mit denen man in die Saison gestartet war, wurden von den Gamecocks ins rechte Licht gerückt. Trotz der vier Interceptions von Garcia, zog man Vandy vor allem mit der Defense den Zahn und siegte problemlos 28:3.
7.) Die Mountain West Conference erlitt zwei herbe Schlappen an diesem Wochenende, da sowohl UNLV mit 41:10 gegen Southern Utah verlor und auch Mexico gegen Sam Houston State die Segel streichen musste. Beide Niederlage, vor allem vor eigenem Publikum, waren so sicherlich nicht eingeplant.
8.) Ein ähnliches Schicksal wiederfuhr in der Big12 sowohl Minnesota, die im eigenen Stadion gegen North Dakota State unterlagen als auch Indiana, die eine äußerst blamable 24:21 Niederlage gegen North Texas hinnehmen mussten.
9.) Syracuse ist ein Team, das man anhand ihrer 3-0 Bilanz nicht überbewerten sollte. Nach dem knappen Siegen gegen Rhode Island und dem glücklichen Erfolg gegen Wake Forest in OT, brauchte man erneute eine Verlängerung gegen Toledo sowie die Hilfe der Referees und Replay Officials. Selbst nachdem der PAT 2 Minuten vor dem Ende per Replay überprüft wurde, sah keiner der Offiziellen, dass der Kick vorbei gegangen war und so glich Syracuse aus und ermöglichte sich dadurch erst die Overtime.
10.) USC musste sich von ihrer elf Spiele anhaltenden Siegesserie gegen Arizona State am Samstag verabschieden. Die Sun Devils gewannen deutlich 43:22 gegen die Trojans. Oklahomas 38 Spiele andauerne Siegesserie vor heimischem Publikum dauert nach dem 38: 28 Sieg über Missouri dagegen weiterhin an.