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Leserkommentare
NFL Headlines - Vierte Ausgabe
In meiner heutigen Ausgabe befasse ich mich um den wiedergenessenen Brian Westbrook und wie er im ersten Spiel nach seiner Verletzung aufgetrumpft hat. Desweiteren geht es um den Untergang der Cincinnati Bengals und wie man ohne Carson Palmer auskommen muss. Zum Schluss komme ich noch zu den Carolina Panthers, die wieder zurück sind und sich anschicken, wieder in die Playoffs zu kommen.
Brian Westbrook ist zurück
Am Sonntag konnte man endlich wieder Running Back Brian Westbrook von den Philadelphia Eagles bewundern, der fast im Alleingang die Falcons besiegt hatte. Nachdem er wegen einer Rippenverletzung zwei der letzten drei Spiele der Eagles verpasst hatte, war er nun wieder zurück, mit einer Gala-Vorstellung. Am Ende kam er auf 167 Lauf-Yards mit zwei erzielten Touchdown-Läufen.Was er jedesmal abliefert, wenn er aufläuft, ist schon Wahnsinn. Nur hoffen wir für ihn und für die Stadt der brüderlichen Liebe, dass er ab jetzt auch verletzungsfrei bleibt. Mit NcNabb ist er nämlich die wichtigste Offensiv-Option, die Head Coach Andy Reid zu Verfügung hat. Und nur mit ihm werden es die Eagles schaffen, in den Playoffs wieder einmal was zu reißen. Vielleicht winkt ja am Ende sogar der Super Bowl. Aber bis dahin ist es noch ein weiter Weg.
Cincinnati versinkt immer weiter im Niemandsland
Die Bengals sind nur noch zwei Niederlagen von ihrem schlechtesten Saisonstart aus dem Jahr 1993 entfernt. Damals verloren sie die ersten zehn Spiele der Saison, im Moment stehen sie bei 0-8, nach der Niederlage in Houston. Und dies war keine knappe Niederlage, nein, es war mit 6:35 eine niederschmetternde. Das die Bengals über keine NFL-taugliche Abwehr verfügen, war uns schon in den letzten Jahren klar, aber nun sind sie auch noch in der Offensive stark limitiert. Nachdem der etatmäßige Quarterback Carson Palmer aufgrund einer Ellebogenverletzung vermutlich für den Rest der Saison ausfallen wird, steht und fällt die Offensive nun mit Ryan Fitzpatrick. Und das er dies noch nicht kann, hat man in den bisherigen Spielen gesehen. Der absolute Tiefpunkt kam dann am Sonntag, als er gerade einmal 155 Yards erwarf, und dazu unterliefen ihm noch zwei Interceptions. Und ein Chad Johnson, oder soll ich ihn jetzt Ocho Cinco nennen, ist auch egal. Auf jeden Fall spielt er unter seinen Möglichkeiten, was aber auch an dem Ausfall von Palmer liegt. Und mit Fitzpatrick sollte das auch nicht besser werden. Es wird auf alle Fälle interessant zu sehen sein, ob die Bengals überhaupt einen Sieg in dieser Saison einfahren können. Denn, jetzt haben sie neben einer schwachen Defensive auch noch eine schwache Offensive.
Boldin mit gutem Spiel
Zum ersten Mal nach seiner schlimmen Verletzung im Gesicht tauchte Cardinals-Wide Receiver Anquan Boldin wieder auf dem Spielfeld auf. Als er sich in Woche vier gegen die Jets schwer verletzt hatte und vom Feld abtransportiert wurde, dachte man in Arizona schon Schlimmes. Die Operation in seinem Gesicht verlief gut und er war gegen die Panthers wieder einsatzbereit, nachdem er in der Woche wieder mittrainieren konnte. Er hatte großen Anteil daran, dass die Cardinals sogar vom Sieg träumen konnten. Aber dies wurde im dritten Viertel von den Panthers zunichte gemacht, als sie 21 Punkte markierten. Boldin fügte sich wieder gut ins Mannschaftsgefüge ein und kam am Ende auf 63 Yards und zwei Touchdowns. Dazu gelang ihm noch ein 30-Yard-Lauf. Man kann also von einer schönen Rückkehr sprechen, die sich Boldin wohl auch nicht besser hätte vorstellen können.
Seattle lebt noch
Dass die Seahawks noch gewinnen können, musste man nach den ersten sieben Wochen stark bezweifeln. Aber am Sonntag gegen die 49ers war es mal wieder soweit und man gewann das Spiel klar mit 34:13. Der gefeierte Held nach dem Spiel war Fullback Leonard Weaver, der 116 Receiving-Yards und zwei Touchdowns erzielte. Eigentlich sollen Fullbacks ja blocken und wichtige Lauf-Yards erzielen, wenn es darauf ankommt, mit der Zeit zu spielen oder für ein neues First Down zu sorgen. Aber in diesem Falle wird man sich in Seattle darüber bestimmt nicht beschweren, dass er für die wichtigen Momente im Spiel da war. Auch der Backup für Matt Hasselbeck, Seneca Wallace, hat gezeigt, dass er auch als guter Playmaker fungieren kann. Am Ende kam er auf 222 Yards und die ebengenannten zwei Touchdowns auf Weaver. Was soll man jetzt von diesem Sieg halten. Man hat gegen einen Gegner gewonnen, die gerade ihren Head Coach verloren haben und die in der Offensive auch noch besser waren. Dies sah man vor allem auf dem Boden. Die Seahawks-Running Backs erliefen gerade einmal einen Raumgewinn von 39 Yards, die 49ers kamen auf 124. Die Hawks hatten nur Glück, dass 49ers Quarterback J.T. O'Sullivan einen schwarzen Tag erwischte hatte und für zwei Ballverluste sorgte. Alles in allem ein glücklicher Sieg für Seattle, die wohl doch wollen, dass ihr Head Mike Holmgren eine schöne letzte Saison im Bundesstaat Washington verbringen kann. Aber für die Playoffs sind sie einfach zu schwach. Obwohl, man spielt ja in einer schlechten Division, in der wohl wieder Alles möglich ist. Nur Arizona hat mich bis zum jetzigen Zeitpunkt wirklich überzeugt.
Carolina auf Playoff-Kurs
Nachdem die Panthers am vergangenen Sonntag die Cardinals mit einem 27:23 besiegt haben, hofft man in North Carolina wieder davon, an die Saison anzuknüpfen, in der man in den Super Bowl eingezogen ist. Das war im Jahr 2004, als sie gegen die Patriots in einem sehr unterhaltsamen Spiel knapp mit 29:32 verloren. Vor allem in der Offensive ist man wieder sehr gut aufgestellt, nachdem man im letzten Jahr doch einige Schwierigkeiten hatte. Aber in diesem Jahr ist wieder Quarterback Jake Delhomme zurück, der letzte Saison noch verletzungsbedingt fehlte und die Offensive der Panthers sehr gut führt. Davon profitiert auch Steve Smith, der durch die Verletzung von Delhomme letztes Jahr ein bisschen gelitten hat. Und dazu kommt noch Running Back DeAngelo Williams, der in diesem Jahr wohl seine Coming Out-Season haben wird. Die Defensive erinnert auch an das Super Bowl Jahr. Sie stehen nach Woche 8 an neunter Stelle in der NFL, was die abgegebenen Yards pro Spiel angeht. Nach dem Sieg gegen die Cardinals haben sie momentan die Spitzenposition in der NFC South inne, nachdem Tampa Bay in Dallas verloren hat. Meiner Meinung nach werden die beiden es auch unter sich ausmachen, wer denn am Ende die Position an der Sonne haben wird. New Orleans sehe ich da eher an dritter Stelle, da ihre Defensive doch sehr zu wünschen übrig lässt.


Dadurch haben die Pats zeit verloren. Und wenn ich mich recht erinnere hat Brady danach eine. Sac...
[07.02.12-00:02]Websl
@Websl Fängt Welker den Ball, gewinnen die Patriots zu 90%. Was war an dem Drop von Hernande ...
[06.02.12-22:02]Nils
50% gehen auf Brady, da der Pass schlecht geworfen war und 50% an Welker, da er den Ball normaler...
[06.02.12-21:02]Websl
nobody is perfect! Schuld hin oder her. die giants kann man mittlerweile schon als angstgegner de...
[06.02.12-20:02]Seau55
Ehrenhaft von Welker, allerdings würde ich Brady bei dem Spielzug genauso viel Schuld zuweisen. D...
[06.02.12-19:02]Nils