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NFL Headlines - Siebte Ausgabe

 
Dienstag, 18. November 2008
 

In dieser NFL Headlines Ausgabe befasse ich mich mit den Cowboys und wie sie mal wieder ein Spiel gewonnen haben. Dass lag aber nicht an Romo, der wieder mitgewirkt hatte, sondern an der starken Abwehrleistung. Des Weiteren geht es um die Colts und wie sie wieder zurück im Playoff-Rennen sind. Zum Schluss geht es um die Arizona Cardinals, die einen super erfrischenden offensiven Football fabrizieren.

Dallas gewinnt wieder, aber an Romo lag es nicht

Dass die Dallas Cowboys am Sonntag mal wieder gewonnen haben, lag nicht an der Rückkehr von Quarterback Tony Romo, sondern vielmehr an der starken Defensivarbeit der Cowboys. Man ließ nur 228 Yards der Redskins zu, darunter gerade einmal 68 Lauf-Yards durch Clinton Portis. Da konnte sich Romo schon mal ein eher schwaches Spiel leisten, was aber auch daran lag, dass er längere Zeit nicht gespielt hatte. Am Ende kam er auf 198 Yards, einem Touchdown-Pass, aber auch zwei Interceptions. Man benötigte aber auch keinen Romo, da Running Back Marion Barber einen sehr guten Tag erwischt hatte, mit 114 Lauf-Yards und einem Touchdown. In der NFC East steht man nach diesem Sieg zusammen mit den Redskins auf Platz zwei. Den ersten Platz kann man jetzt schon getrost den New York Giants überlassen, die wohl den Platz an der Sonne nicht mehr abgeben werden. Kann man also nur noch durch den Wild Card Platz in die Playoffs einziehen, nur dass sollte in dieser Conference ein schweres Unterfangen werden. Jetzt aber haben die Cowboys Tony Romo wieder zurück und falls dann auch noch die Defensive so weitermacht wie am vergangenen Sonntag, ist in Texas alles möglich.

Grant besiegt Chicago

Man hatte vor dem Spiel zwar einer der besten Lauf-Verteidigungen der Liga, aber im Spiel sah man von Chicago am Boden nicht viel. Ryan Grant erlief einen Raumgewinn von 145 Yards, dazu erzielte er noch einen Touchdown. Als Team schaffte man sogar 200 Lauf-Yards. Aaron Rodgers spielt auch sehr solide, mit 227 Yards und zwei Touchdown-Pässen. Offensiv lief es bei den Packers also rund, defensiv konnte man auch überzeugen. Und so steht man nach Woche 11 bei einer Bilanz von 5-5, nachdem man vorletzte Woche gegen die Vikings noch unglücklich verloren hatte, auf Platz eins der Division. In der NFC North gibt es nun also drei Tabellenführer, da neben den Packers auch noch die Bears und  Vikings die gleiche Bilanz aufweisen können. In dieser Division hat mich noch keine Mannschaft so wirklich überzeugt, so dass man jetzt noch nicht sagen kann, wer sich dort durchsetzen wird. Um wieder auf das Thema zurückzukommen. Die Packers haben ein Problem, was aber auch die anderen Beiden haben: Die Unkonstanz! 

Die Colts sind wieder auf dem richtigen Weg

Nachdem man vorletzte Woche in Pittsburgh und vergangenen Sonntag gegen die Texans gewonnen hatte, kann man davon ausgehen, dass die Colts sich wieder gefangen haben. Den Aufschwung kann man vor allem Peyton Manning verdanken, der die letzten Wochen wieder an alte Stärke anknüpft. Am Sonntag kam er auf 320 Yards und zwei Touchdowns. Dazu ist Running Back Joseph Addai zurück und hilft so Manning, sein gefährliches Passspiel aufzuziehen. Addai lief im Spiel gegen die Texans für 105 Yards und einen Touchdown, dazu kamen noch 48 Receiving Yards und ein gefangener Pass in der Endzone. An den Titans kommt man natürlich nicht mehr heran, aber die Playoffs sind in der schwachen American Football Conference allemal möglich. Aufgepasst, Gegner: Peyton Manning ist zurück und mit ihm die Indianapolis Colts. Die nächsten Wochen werden wohl entscheiden, wo der Weg der Colts in dieser Saison hingehen wird. Nächster Aufenthalt ist dann in San Diego, die es ja zur Zeit auch schwer haben, überhaupt in die Nähe der Playoff-Plätze zu kommen. 

Eagles verpassen Anschluss

Durch das Unentschieden am vergangenen Sonntag gegen die Cincinnati Bengals haben die Philadelphia Eagles ein bisschen den Anschluss an die Playoffplätze verloren. Hauptgrund dafür, dass man nicht gewonnen hatte, waren die Ballverluste auf Seiten der Eagles, vier an der Zahl, allesamt durch Donovan McNabb (drei Interceptions und ein verlorener Fumble). Es war ein sehr schlechtes Spiel von McNabb, der am Ende auf 339 Yards und einem Touchdown kam. Aber bei 58 Passversuchen kamen nur 28 an, ein bisschen mehr darf es dann schon sein. Ein Westbrook (60 Lauf-Yards) war an diesem Tag auch keine große Hilfe. Nur, wer will ihm das verdenken, wo er doch erst seit kurzem wieder spielt, nachdem er mal wieder verletzt war. Das ist kein Sarkasmus, sondern purer Ernst. Nur, dass gerade gegen die schwachen Bengals beide wichtigen Offensivspieler einen schwächeren Tag erwischen würden, war nicht vorrauszusehen. Die Bengals haben an diesem Tag nicht gerade ein Offensiv-Feuerwerk abgebrannt, aber die Offensive der Eagles (vor allem McNabb) machten es den Bengals nicht gerade schwer, auch was vom Kuchen abzubekommen und das war eben das Unentschieden. Wobei da auch wieder McNabb seine Finger im Spiel gehabt hatte, da er nicht wusste, dass es in der NFL auch Unentschieden zu vergeben gibt. Philadelphia muss sich sputen, um noch auf den Playoffzug aufzuspringen, denn die nächsten Wochen werden nicht gerade einfach (Baltimore, Arizona, New York Giants, Cleveland, Washington und Dallas). Aber die individuelle Klasse haben die Eagles, um das Ruder wieder herumzureißen. Davon bin ich überzeugt!

Die Cardinals bewegen sich in Richtung Playoffs

Die Arizona Cardinals werden mir so langsam richtig sympathisch. Nicht nur, dass sie attraktiven Football spielen, sie haben auch noch drei Superstars in ihrem Team, die von Woche zu Woche Topleistungen abliefern. Die Rede ist von Kurt Warner, Larry Fitzgerald und Anquan Boldin, die jeden Gegner zur Verzweiflung bringen. Letztes Opfer waren die Seahawks, die zwar im letzten Viertel noch einmal herankamen, aber Arizona war dann doch eine Nummer zu groß für sie. Vor allem Boldin hat diesen Erfolg verdient, nachdem er sich in Woche 4 gegen die New York Jets schwer im Gesicht verletzt hatte. Und so ein offensiver ansehlicher Football muss einfach belohnt werden und da bin ich mir sicher, dass wird er auch. Dieses Trio wird uns noch viel Freude bereiten. Deswegen ist es auch mal an der Zeit, dass mehr Spiele der Cardinals im Fernsehen angeboten werden, als immer Colts, Patriots oder Giants. 

 

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