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NFL-Insider.de Gameday Week #13
In Woche 13 wird sich das Playoff-Bild wohl etwas schärfen. Doch noch immer gibt es viele Teams die hoffen können und dürfen. So müssen die 49ers fast schon in Seattle gewinnen, um eine realistische Chance zu wahren, die Cardinals noch einholen zu können. Auch Pittsburgh ist gut beraten einen Sieg einzufahren, wobei Oakland hier als Gegner sicherlich nicht die größte Herausforderung der Saison sein wird. Washington hat in den letzten Wochen mit Abwehrarbeit und einigen Funken in der Offensive überrascht. Die Saints müssen diesen Stein nun aus dem Weg räumen, um weiter ungeschlagen zu bleiben. Indianapolis, ebenfalls ohne Niederlage, muss beim Team der Stunde ran: Die Titans wollen sich für die bittere Niederlage am Anfang der Saison revanchieren und scheinen inzwischen ein anderes Team zu sein. Zunächst aber treten die Jets am Donnerstag gegen die Bills an. Das Spiel wird in Toronto ausgetragen und ein Sieg der Bills würde diesen, je nach übrigen Resultaten, eine kleine Chance lassen, in der Division noch mitmischen zu können.
NFL-Insider.de wirft wie immer einen Blick auf die Spiele des aktuellen Spieltages. Nach dem Sieg der Jets bei den Bills ist es nun an der Zeit die Begegnungen am Sonntag unter die Lupe zu nehmen.
Spiele am Sonntag um 1pm EST (19:00 Uhr CET)


Philadelphia @ Atlanta
Das bei den Falcons Michael Turner und Roddy White angeschlagen sind ist kein Geheimnis und sicher keine gute Botschaft vor dem Spiel gegen die Eagles. Da nun auch noch Matt Ryan ausfällt, wird es für die Falcons deutlich schwerern. Gegen die aggressive Verteidigung der Eagles wird nun Chris Redman spielen. Er hat sich gegen die Bucs zwar gut verkauft, seit langem aber nicht mehr unter dem Druck gespielt, der von den Eagles zu erwarten ist. Die Eagles wissen auch, dass es dem gegnerischen Quarterback an Spielpraxis fehlt und wollen in mittels Blitz-Taktik zu Fehlern zwingen. Deshalb ist es umso wichtiger, dass Michael Turner in einer guten Verfassung antreten kann, damit das Laufspiel eine ernsthafte Bedrohung bleibt. Die Eagles werden wohl auf DeSean Jackson verzichten, der mit einer Gehirnerschütterung zu kämpfen hat. Jeremy Maclin wird versuchen diese Lücke zu füllen, und konnte bisher Gutes zeigen. Auch Jason Avant wird eine größere Rolle in der Offense bekommen. Bei den Eagles sind somit, da LeSean McCoy für den verletzten Westbrook spielen wird, doch recht frisch in der Offense. Dies hält Donovan McNabb jedoch nicht davon ab eine gut funktionierende Offense über den Platz zu führen. Die Abwehr der Falcons ist zudem nicht sonderlich stark, was sehr in die Karten der Eagles spielen dürfte.
Beide Teams verfügen über einige gute Waffen in der Offense, wobei die Eagles hier, wegen Verletzungen der Falcons, einen Vorteil vorweisen können. Zudem ist die Abwehr der Eagles deutlich aggressiver und zuverlässiger als die der Falcons. Ein Sieg der Gäste ist somit wahrscheinlich.
Eagles 27:17 Falcons


Detroit @ Cincinnati
Obwohl Cincinnati bisher eine sehr gute Saison spielt, fällt auf, dass sich die Bengals gegen einige Gegner unerwartet schwer tun. Deshalb ist diese Partie noch lange nicht entschieden. Cedric Benson sollte für die Bengals wieder verfügbar sein, was das Laufspiel stark aufwertet. Larry Johnson hat als Ersatz einige gute Aktionen gezeigt. Die Bengals werden also mit einem Fokus auf das Laufspiel beginnen und die Lions dazu zwingen mehr Verteidiger auf den Lauf anzusetzten. Das Carson Palmer mit Chad Ochocinco und diversen anderen Receivern durchaus Gefahr aus dem Passspiel schaffen kann, ist dabei kein Geheimnis. Die Abwehr der Lions ist weiterhin recht schwach. Einzelne gute Aktionen werden oft durch grobe Fehler ausgeglichen. Der Schlüssel liegt für die Lions klar an der Line-of-Scrimmage. Wenn sie hier präsent sind, wird das Laufspiel der Bengals leiden und Druck nach vorne wird Palmer etwas die Arbeit erschweren. Die Bengals Offense werden die Lions allerdings kaum aussschalten können. Im eigenen Angriff hängt erneut viel von Kevin Smith ab, der nicht nur im Laufspiel wichtig ist. Am Boden wird man, mit einer durchschnittlichen Offensive-Line, gegen die Bengals nur wenig holen können, doch der stete Versuch öffnet Räume für kurze Pässe oder vereinzelte tiefe Bemühungen. Calvin Johnson ist dabei immer gefährlich. Das die Lions im Passspiel ordentlich spielen können, wurde bereits gezeigt. Die Frage ist, ob sie langsam ein Laufspiel als Ausgleich gestalten können. Dies wird gegen Cincinnati schwer. Zudem sollten die Lions versuchen die Turnover zu kontrollieren, was bei einem frühen Rückstand gegen diese Abwehr leichter gesagt ist als getan.
Die Offense der Lions wird durch die Bengals auf eine Dimension begrenzt, was der Defense die Arbeit erleichtert. Bei den Bengals ist Benson zurück, weshalb die Offense zu vielseitig sein dürfte und die Lions auf Dauer keinen Einhalt gebieten werden.
Lions 17:28 Bengals


Houston @ Jacksonville
Diese Partie ist für die Division recht spannend, da Houston den Anschluss sucht und Jacksonville gern weiter nach oben schauen möchte. Die Jaguars haben, nach einer guten Serie, etwas nachgelassen, während die Texans sich gut verkaufen konnten, ein Sieg gegen die Colts aber dann doch nicht im Rahmen der Möglichkeiten lag. Das Passspiel der Texans funktionierte dabei wieder sehr gut, gegen eine doch ansehnliche Passabwehr. Davon wird man gegen die Jaguars mehr zu sehen bekommen. Jacksonville ist nicht sonderlich stark gegen den Pass, was Matt Schaub und Co. gefallen dürfte. Das Laufspiel der Texans bleibt weiterhin eine Grauzone. Steve Slaton, Chris Brown oder doch mal Ryan Moats? Kaum eine Linie und nur wenig Erfolge sind in diesem Bereich zu vermelden. Doch es reicht immerhin, um die Gegner bei der Sache zu halten und ein paar wichtige Yards zu erzielen. Defensiv war bei Houston wieder Tag der offenen Tür, weshalb Indianapolis das Spiel noch wenden konnte. Die Jaguars sind offensiv keineswegs mit den Colts zu vergleichen, doch Maurice Jones-Drew dürfte sehr von der porösen Abwehr der Texans profitieren. Auch David Garrard wird einige Pässe anbringen können.
Die Texans werden ähnlich spielen wie in der Vorwoche, allerdings werden den Jaguars nicht so viele Punkte gelingen und die Texans dürften auch später im Spiel noch erfolgreich bleiben. Die Offense um Schaub wird genug Punkte erzielen, um MJD und seine Kollegen auf die Plätze zu verweisen.
Texans 28:21 Jaguars


New England @ Miami
New England hat sicher noch an der Niederlage vom Montag zu knabbern. Zunächst weil sie nur eine kurze Woche zur Vorbereitung hatten, doch auch weil die Patriots nur ungern demontiert werden. Tom Brady wird nun versuchen sein schlechtes Abschneiden mit einer guten Leistung zu verdrängen. Die Passabwehr der Dolphins ist dazu kein schlechter Gegner. Randy Moss und Wes Welker dürften hier besser ins Spiel kommen als in New Orleans. Laurence Maroney wird mit dem Laufspiel einen härteren Stand haben, doch er ist, wie gesehen, noch immer für ein paar gute Aktionen zu haben. Das die Dolphins auch ohne Ronnie Brown in ihren Bemühungen nach vorne erfolgreich sein können ist inzwischen deutlich. Ricky Williams konnte bisher das Laufspiel gut gestalten und Chad Henne wächst auch in eine etwas größere Rolle. Natürlich fehlt etwas Flexibilität und folglich Gefahr, ohne Brown, doch das Laufspiel wird auch gegen die Patriots belohnt werden. Miami wird versuchen Tom Brady unter Druck zu setzten und sich auf das Passspiel konzentrieren. Eine Überzahl gegen das Laufspiel ist gegen die Patriots nicht zu empfehlen, da die Qualität auf den Außenbahnen dafür zu groß ist. Folglich wird viel davon abhängen, wie sich die Dolphins in der Deckung verkaufen und ob man vorne schnell genug zu Brady gelangen kann.
Die Dolphins sind bisher nicht unbedingt hervorragend gegen den Pass, weshalb Brady heute einen ordentlichen Abend haben wird. Die Patriots sollten in der Lage sein, das Laufspiel der Gastgeber zu bremsen und den jungen Henne zu ein paar Fehlern zu zwingen. Die Patriots stellen ein wenig Frieden mit den Fans her.
Patriots 24:17 Dolphins


Oakland @ Pittsburgh
Die Raiders scheinen mit Brad Gastkowski etwas mehr Selbstvertrauen bekommen zu haben. Offensiv gelingen einige Yards und Punkte und auch defensiv werden Bemühungen öfter belohnt. Der Schwachpunkt bleib noch ein wenig die Abwehr gegen den Lauf und offensiv musste man sich bisher auch noch nicht gegen die ganz großen beweisen. Die Steelers werden selbst zunächst Rashard Mendenhall auf die Raiders ansetzten. Ein solides Laufspiel dürfte hier der Schlüssel zum Erfolg sein. Sobald Mendenhall erste Erfolge verbuchen kann werden sich, wie so oft in diesem Spiel, mehr Räume für den Pass ergeben, sodass man leichteres Spiel durch die Luft haben wird. Da Gehirnerschütterungen ein großes Thema sind, muss sich zeigen, ob Big Ben nach den Trainingseinheiten spielen kann. Momentan ist davon auszugehen. Doch selbst wenn er nicht ran kann, ist diese Offense bestens gerüstet den Raiders einzuheizen. Das Tempo und Ausmaß wird höchstens etwas reduziert. Die Raiders sind offensiv zwar besser als zuvor, doch keineswegs ein Traum. Sie werden ebenfalls daran interessiert sein, früh ein Laufspiel zu etablieren, da sie so in den vergangenen Wochen Platz und Zeit für ihren Quarterback geschaffen haben. Gegen die Steelers hat das Laufspiel jedoch nur bedingte Erfolgschancen, was sich entsprechend auf das Passspiel auswirken wird.
Zwar sind bei den Raiders positive Entwicklungen erkennbar, gegen eine Abwehr von diesem Format werden die offensiven Möglichkeiten jedoch nicht reichen. Zudem haben die Steelers ein gutes Laufspiel und einige Optionen in der Offense, die es der Abwehr der Raiders schwer machen wollen. Ausschlaggebend wird jedoch das Scheitern der Raiders-Offense an einer soliden Abwehr sein.
Raiders 14:24 Steelers


New Orleans @ Washington
New Orleans hat in dem hochgejubelten Spiel am Montag deutlich gezeigt, dass man Anspruch auf eine lange Saison und vielleicht sogar einen Titel anmelden möchte. Sowohl die Abwehr als auch die Offense funktionierten sehr gut. Nun sind die Patriots augenblicklich nicht das Maß aller Dinge, doch eine Wasserstandsmeldung war es schon. Die Redskins sind ebenfalls nicht auf dem Radar der Super-Bowl-Analysten, doch kann man in den letzten Wochen von einer positiven Entwicklung sprechen. Die Abwehr spielt, gerade gegen den Pass, sehr gut und offensiv werden Yards vereinzelt mit Punkten gekürt, was am Anfang der Saison nicht der Fall war. Gegen die Saints wird sich die Offense der Redskins schwer tun, denn sogar Tom Brady und Randy Moss hatten einen unauffälligen Tag. Da zudem das Laufspiel der Redskins stark abgewertet ist, der dritte Mann ist meist aus einem bestimmten Grund der dritte Mann, wird man die Saints nur selten vor Probleme stellen können. Deshalb ist für die Redskins zu hoffen, dass die eigene Abwehr lange genug dicht hält, damit mäßige offensive Bemühungen dazu reichen im Spiel zu bleiben. Sicher, Drew Brees hat sich gegen einige Teams schwer getan, die gut gegen den Pass gespielt haben, doch irgendwie findet diese Offense immer einen Weg zu punkten. Pierre Thomas und Mike Bell werden eine wichtige Rolle spielen, wenn es darum geht die Redskins ein wenig aus der Reserve und der engen Deckung zu locken.
Die offensive Balance der Saints wird es für die Redskins schwer machen, nur auf Verteidigung zu schalten und die Gäste komplett aus der Endzone zu halten. Da die Offense der Redskins bisher noch nicht wirklich überzeugen konnte und New Orleans schon andere Kaliber entschärft hat, wird es wohl zu einem Sieg der Gäste kommen.
Saints 28:14 Redskins


Tampa Bay @ Carolina
In den letzten Jahren gehörten die Partien zwischen den Rivalen aus Carolina und Tampa Bay zu den echten Höhepunkten in der Division. Nicht selten ging es um Playoff-Plätze, und wenigstens um das Prestige. Doch in dieser Saison sind die Vorzeichen umgekehrt.
NLF.com spricht gar davon, dass es wohl nur darum geht, wer die rote Laterne des Tabellenletzten in die neue Saison tragen darf. In der Tat gibt es selbst zum ersten Aufeinandertreffen der Mannschaften am 18. Oktober – damals gewannen die Panthers mit 28-12, einige personelle Umstellungen. Umklar ist, ob Jake Delhomme spielen wird, nachdem er sich im letzten Spiel gegen die Jets einen Finger an der Wurfhand gebrochen hatte. Bisher hat er in dieser Woche nicht trainiert. Auf Seiten der Bucs steht inzwischen der dritte Quarterback hinter dem Center. Josh Freemans Formkurve zeigt in den letzten Spielen nach oben und gegen die Falcons verlor man erst im letzten Moment. Er könnte damit auch seinem Team wieder mehr Mut, Selbstvertrauen und Siegeswillen eingetrichtert haben.
Sollte Delhomme am Sonntag nicht spielen können, sondern stattdessen Backup Matt Moore auflaufen, sehe ich gute Chancen auf einen Auswärtssieg der Bucs im Bank of America Stadium in Charlotte.
Buccaneers 23:17 Panthers


St. Louis @ Chicago
Spätestens mit der Niederlage bei den Vikings am letzten Wochenende und der Art und Weise, wie die Offense rund um Brett Favre die sonst so gelobte Verteidigung der Bears auseinander genommen hat, braucht man in Chicago nicht mehr an die Playoffs denken. Bei den Rams sind diese Überlegungen schon vor Wochen gestorben. Marc Bulger blieb weit hinter seinen Erwartungen zurück und ein Steven Jackson allein täuscht halt über eine schlechte Saisonleistung nicht hinweg.
Bulger wird auch im Soldier Field zu Chicago nicht auflaufen können, stattdessen wird wohl wieder Kyle Boller seinen Platz einnehmen. Gegen die Seahawks war er zwar nicht wirklich überzeugend, aber auch nicht schlecht. Auf Seiten der Bears gilt es wohl vor allem für Jay Cutler endlich mal wieder ein gutes Spiel abzuliefern. In Chicago hat man vor der Saison nicht geglaubt, dass man Kyle Orton oder Rex Grossman noch mal nachtrauern wird. Aber acht (!) Interceptions in den letzten drei Partien waren einer der Hauptgründe, wieso die Bears in diesem Jahr keine Chance mehr auf die Playoffs haben.
Mit den Fans im Rücken dürfte es aber gegen die Rams nicht allzu schwer werden, wenngleich die Verteidigung in dieser Saison eine einzige Baustelle ist. Linebacker Lance Briggs, Defensive End Alex Smith und Defensive Tackle Tommie Harris haben in dieser Wochen teils nur eingeschränkt trainiert. Bei den Rams sind die Auftritte von leading rusher Steven Jackson und des guten Rookie-Linebackers James Laurinaitis fraglich. Zu Hause werden sich die Bears aber wohl nicht von den Rams schlagen lassen.
Rams 9:27 Bears


Tennessee @ Indianapolis
Fünf Siege aus den letzten fünf Spielen, bei den Titans scheint es gerade zum Ende der regulären Saison nochmal spannend zu werden im Kampf um die Playoffs. Die Colts müssen sich hingegen wenig Sorgen machen. Souverän ging es bisher durch die Saison und die Playoffs sind bereits erreicht, als erstes Team der Liga.
Vince Young, Quarterback bei den Titans, scheint in den letzten Partien seinem Coach Jeff Fisher zu zeigen, dass es ein Fehler war, zu Beginn der Saison Kerry Collins zum Starter zu machen. Runningback Chris Johnson steuert seinen Teil zum Erfolg der letzten Wochen bei. 160 Yards pro Spiel erlief Johnson im Durchschnitt in den letzten fünf Partien. Die Titans surfen also gerade auf einer Welle des Erfolgs. Bei den Colts gibt es hingegen wenige Überraschungen. Peyton Manning, Reggie Wayne und Dallas Clark kommen immer noch super miteinander aus und auch ein früher Rückstand gegen die Texans am letzten Wochenende wurde nahezu ohne große Anstrengung in einen Sieg umgewandelt.
Aber die frühzeitige Playoff-Qualifikation kann den Schlendrian einkehren lassen. Für die Titans geht es um alles, denn gleichzeitig spielen die Jaguars gegen die Texans. Siege und Niederlagen entscheiden nun um die Platzierungen in der Division. Jacksonville 6-5, Tennessee 5-6, Houston 5-6, noch Fragen? Es wird hart für die Titans, aber ich glaube an einen Auswärtssieg.
Titans 23:20 Colts


Denver @ Kansas City
Ein weiteres Divisionsduell gibt es am Sonntag im Arrowhead Stadium zu Kansas City. Die Broncos aus Denver sind zu Gast und wollen nach dem Sieg am Wochenende gegen die Giants nachlegen.
Nach zuvor vier Niederlagen in Folge gilt es für die Mannen um Quarterback Kyle Orton Anschluss an die Chargers zu halten und den aktuellen fünften Playoff-Platz zu festigen. Im Spiel gegen die Giants haben sie gezeigt, dass sie das Siegen nicht verlernt haben. In nahezu allen Statistiken liegen die Broncos vor den Chiefs. Nachdem in den Wochen zehn und elf die Chiefs gleich zwei Spiele in Folge gewinnen konnten (Woche zehn in Oakland (16:10)/ Woche elf gegen die Steelers (27:24)), gab es am letzten Wochenende gegen den dritten Divisionsrivalen, die Chargers, eine deftige Klatsche. Gleich 43 Punkte ließ die Defense zu, bei nur 14 eigenen.
Der Abgang von „Störenfried“ Larry Johnson hat den Chiefs bisher also nur bedingt genutzt. Auch gegen die Broncos wird es die Mannschaft von Todd Haley sehr schwer haben. Die Chiefs waren immer erfolgreich, wenn Matt Cassel einen ordentlichen, bis guten Tag erwischt hat. Mit Elvis Dumervil haben die Broncos den aktuell besten Pass Rusher in den eigenen Reihen, so dass es für Cassel wohl eher ein ruppiger Tag werden könnte. Für die Broncos hingegen dürfte es weiter in Richtung Playoffs gehen.
Broncos 31:13 Chiefs
Spiel am Donnerstag um 8.20pm EST (Freitag, 02:20 Uhr CET)


New York Jets @ Buffalo
Die Jets befinden sich momentan, gleich mit den Dolphins, mit einer Bilanz von 5-6 zwei Siege hinter den Patriots. Doch die Bills sind keinesfalls abgeschlagen und könnten durch einen Sieg mit den Jets gleich ziehen. Während die Bills in allen offensiven Belangen eher mittelmäßig auftreten, können die Jets ein ordentliches Laufspiel vorweisen. Im Passspiel macht Sanchez zwar weiter Fehler, doch seine Lernkurve scheint nach oben zu zeigen. Gegen die Bills sollte Sanchez ohnehin einen recht ruhigen Arbeitstag erwischen. Die Bills haben die schlechteste Abwehr gegen den Lauf, was für die Jets, auch ohne Leon Washington, eine gute Ausgangssituation schafft. Thomas Jones und Shonn Greene werden wohl einen angenehmen Tag erleben. Zwar wird Sanchez versuchen die Lücken auszunutzen, die sich durch die Konzentration der Bills auf das Laufspiel ergeben, doch sollte er nicht unbedingt versuchen unnötig tiefe Pässe zu werfen, da die Bills durchaus in der Lage sind Turnover zu schaffen. Defensiv sind die Jets ebenfalls gut positioniert, um in Toronto zu bestehen. Man hat eine der besten Defensiven gegen den Pass, während das Passspiel momentan die etwas Stärkere Dimension der Offense bei den Bills ist. Allerdings muss gesagt werden, dass die Bills offensiv eigentlich wenig explosives zu vermelden haben. Somit wird die eher durchschnittliche Laufabwehr der Jets wohl auch kaum in Verlegenheit kommen. Die Tendenz der Bills zeigt offensiv zwar in die richtige Richtung, doch wird man es gegen die Jets nicht leicht haben.
Fitzpatrick wird ein ordentliches Spiel machen und auch Fred Jackson wird seine Yards bekommen, doch die eigene Abwehr wird nicht in der Lage sein die Jets am Boden zu stoppen, weshalb diese größere Spielanteile erzielen können und durch lange Ballkontrolle, das Spiel in ihrem Vorteil entscheiden werden.
Jets 24:17 Bills
Marcus Blumberg
Marcus Blumberg ist 26 Jahre alt und stellvertrender Chefredakteur bei AFinsider.de und für den Inhalt verantwortlich. Des Weiteren bloggt er, aktualisiert das TV-Programm und führt die wöchentliche Kolumne This Week in Football.Neben dem Germanistik- und Philosophie-Studium in Göttingen ist der Fan der Patriots und Eagles mit der Leitung der Redaktion bei Baseballinsider.de beauftragt.


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