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Leserkommentare
Conference-Championship-Special
Der Super Bowl rückt immer näher. Es geht diese Woche um die Conference-Championships und somit um die Tickets zum Super Bowl. Die Vikings, Saints und Colts stehen wenig überraschend in dieser Runde, doch auch die Jets konnten es als Underdog soweit schaffen. Nebst Peyton Manning, Drew Brees und Brett Favre steht also auch Mark Sanchez, der Rookie, an diesem Wochenende auf dem Platz.

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Das die Colts es soweit schaffen würden, war wohl zu erwarten und auch die Jets machten in den ersten paar Wochen einen recht guten Eindruck. Die abfallende Leistung danach, deutete jedoch darauf hin, dass der Rookie-Quarterback noch einiges zu lernen hatte und die Jets wohl ein weiteres Jahr ohne Playoffs auskommen müssten. Dann kam das Spiel gegen die Colts, welche, wie üblich, die meisten Starter irgendwann auf die Bank verbannten und der 16-0-Bilanz damit den Rücken kehrten. Die Jets hatten Hoffnung. Die Bengals hatten im letzten Spiel der regulären Saison eine ähnliche Einstellung und schon war New York in der Postseason. Dort wurden die Bengals mittels starker Abwehr und Versagen des gegnerischen Kickers besiegt. Dieses Rezept half auch gegen die Chargers. Sanchez selbst musste nicht viel tun, führte die wenigen schwierigen Aufgaben jedoch ordungsgemäß aus. Das starke Laufspiel tat den Rest. Nun steht man als „hässliches Entlein“ im Finale der AFC und kann sogar den Einzug in den Super Bowl schaffen. Mit einem Rookie-Quarterback und neuem Head-Coach sicher keine schlechte Leistung. Man spielt zwar nicht den schönsten Footall, doch am Ende zählen Ergebnisse (vergleiche: FC Bayern München vor etwa 5 Jahren). Beim Gegner aus Indianapolis sieht der Saisonverlauf schon etwas anders aus. Man Peyton Manning machte die gesamte Saisonvorbereitung mit, sodass man direkt durchstarten konnte. Selbst knappe Spiele wurden Dank hoher Effizienz mit geringem Zeitaufwand gewonnen und Schwächen in der Abwehr wurden durch reichlich eigene Punkte zur Nebensache. Am Ende konnte man, wie schon oft, die letzten Spiele in Ruhe verlaufen lassen und den unerfahrenen Spielern eine Chance geben. So konnte sich Donald Brown wieder in die Mannschaft finden, nachdem er lange verletzt war.
Am Sonntag nun stehen sich also diese beiden Teams gegenüber und beginnen das Rennen um den Einzug in den Super Bowl. Eine potente und schnelle sowie effiziente Offense, die vor allem auf Pässe baut trifft auf die beste Abwehr in der NFL. Das beste Laufspiel der NFL trifft auf eine Abwehr, die lieber gegen den Pass verteidigt, durchaus aber Besserung gegen den Lauf gezeigt hat. Die Jets haben zuletzt die Chargers entschärft, welche zuvor um Philip Rivers auch reichlich Yards und Punkte gesammelt hatten. Manch einer mag dies auf das Playcalling zurückführen, doch Fakt ist, die Jets konnten die Chargers bremsen, ob nun am Boden oder durch die Luft. Allerdings muss man hier anführen, dass die Colts auch gegen die Ravens einigermaßen erfolgreich aufspielten, obwohl diese noch zuvor Tom Brady und Randy Moss demontiert hatten. Wie also wird sich dieses Spiel entwickeln? Vermutlich wird es recht ähnlich sein, wie im Spiel der Colts gegen Baltimore oder auch am Anfang des Spiels der Colts gegen die Jets. Die Jets werden lange dicht halten und Peyton Manning zu längeren Drives zwingen, sowie die Colts auffordern auch das Laufspiel zu nutzen. Somit werden die Gastgeber nicht so schnell enteilen können wie es ihnen lieb ist. New York wird selbst, bei Ballbesitz, erneut viel auf das Laufspiel zurückgreifen. Da man gesehen hat, wie die Colts Ray Rice ausgeschaltet haben, dürfen wir hier mit etwas mehr Kreativität rechnen. Zudem ist die Offensive-Line der Jets etwas stärker als die der Ravens. Es wäre nicht verwunderlich, wenn die Jets auch endlich mal den Pass aus der Wildcat versuchen würden, die schnelle Defensive-Line der Colts würde nämlich die häufigen Option-Plays aus dieser Formation im Keim ersticken. Peyton Manning wird für seine Colts die gewohnte Taktik zeigen: viel passen und vereinzelt etwas laufen oder einen kurzen Pass zu Addai oder Brown. Dallas Clark wird eine wichtige Rolle spielen, da Darrelle Revis vermutlich Reggie Wayne bewachen wird. Die Chargers haben gezeigt, dass man meist ein oder zwei gute Matchups finden kann, sofern man nebst einem guten Receiver auch ein klasse Tight-End hat. Defensiv werden die Colts primär auf Lauf eingestellt sein. Sobald Mark Sanchez andeutet etwas häufiger mittels Play-Action oder einfachem Passspiel eingreifen zu wollen, dürfen wir uns auf Dwight Freeney freuen, der Sanchez im Backfield etwas Gesellschaft leisten kommen wird.
Die Colts starten als Favorit in die Partie, aber die Underdog-Rolle ist für die Jets nichts neues. Ähnlich wie im Spiel gegen Baltimore, wird die Leistung der Abwehr von den Jets hier entscheidend sein. Sollten die Colts früh mit zwei oder mehr Touchdowns in Führung gehen, so wird ein Sieg der Jets sehr unwahrscheinlich. Bleibt der Stand aber lange knapp, so wie gegen die Chargers, haben die Jets eine Chance. Die Offense ist zwar nicht dafür ausgelegt große Rückstände aufzuholen, doch Sanchez vermag durchaus ein paar gute Plays zu zeigen. Obwohl die Jets also eine Chance haben, im Rennen zu bleiben und die AFC zu gewinnen, werden die Colts den Einzug in den Super Bowl wohl perfekt machen.
Jets 17:24 Colts

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Brett Favre ist auf dem Weg zu einem weiteren Ring. So oder ähnlich liest sich die Vorschau auf dieses Spiel vielerorts. Immerhin sind die Vikings bisher genau auf dem Kurs, den sie durch den Ankauf von Brett Favre einschlagen wollten. Der nächste Stein auf dem Weg zum Super Bowl liegt in New Orleans. Im Superdome müssen die Vikings die Saints besiegen, welche letzte Woche souverän die Cardinals ausgeschaltet haben. Die Vikings haben, mit einigen Ausnahmen, die Regular Season recht solide überstanden. Zwar war am Ende die tatsächliche Platzierung noch etwas in Gefahr, doch die Division hatte man weitestgehend im Griff. Adrian Peterson brachte das gewohnt starke Laufspiel, während Favre noch einmal zeigte, was in ihm steckt. Da man ihm nicht so viel abverlangte blieb er auch gesund und konnte, eben Dank des starken Laufspiels, seine Interceptions in Grenzen halten, während er durchaus genug Touchdowns erzielte. Bei den Saints kann man ebenfalls auf eine bisher gelungene Saison zurückblicken. War man letztes Jahr noch trauriges Schlusslicht der Division, so konnte man dieses Jahr von Anfang an die Führung übernehmen. Schlüssel war dabei die starke Leistung von Drew Brees und das starke Auftreten vieler verschiedener Receiver. Das Pierre Thomas und Mike Bell das Laufspiel ebenfalls gefährlich ausfüllten und Reggie Bush, vor allem gegen Ende der Saison, zu seiner Höchstform auflief, war dazu natürlich gern gesehen. Die Abwehr der Saints absolvierte ebenfalls ein paar sehr gute Spiele, obwohl sie statistisch gesehen vielleicht nicht zur Spitzengruppe gehört.
Dieses Spiel wird vermutlich den Ansprüchen des neutralen Fans und auch denen der NFL-Leitung gerechter, denn hier wird vermutlich weniger auf die Abwehr geachtet, wie bei den Jets, sondern anschaulicher Offensiv-Football gespielt. Allerdings muss man vorweg sagen, dass beide Teams durchaus erfolgreich verteidigen können. Minnesota lässt kaum etwas am Boden oder in der Redzone zu und die Saints erarbeiten sich auch reichlich Turnovers. Somit ist nicht auszuschließen, dass auch hier destruktive Abwehrplays zu sehen sein werden. Doch beide Teams sind offensiv so gut aufgestellt und breit gefächert, dass trotzdem noch reichlich positive Yards und Punkte zu vermelden sein werden. Die Vikings werden selbstverständlich über Adrian Peterson ins spiel finden. Chester Taylor wird seine gewohnte Rolle einnehmen, und für ein etwas anderes Tempo sorgen oder sich im Passspiel einschalten. Sobald das Laufspiel die Aufmerksamkeit der Saints auf sich gezogen hat, darf Brett Favre sich dann mittels Play-Action versuchen. Das die Saints dabei Sidney Rice so frei lassen werden wie die Cowboys ist zu bezweifeln, doch ein Bernard Berrian oder Percy Harvin muss auch noch abgedeckt werden. Folglich ist es zu erwarten, dass Favre auch diese Woche einige Pässe an den Mann bringen wird. Die Gefahr durch Harvin aus dem Backfield durch z.B. Endarounds oder Reverses ist zudem noch zu berücksichtigen. Die Saints werden natürlich auf Adrian Peterson vorbereitet sein. Doch auch im vollsten Bewusstsein, dass dieser viel Laufen wird muss man genug Spieler dazu abstellen, ihn zu stoppen. Die Gradwanderung zwischen guter Laufdefense und zuverlässiger Deckung am Spielfeldrand und in der Tiefe wird für die Saints mit spielentscheidend sein. Offensiv sind die Saints etwas mehr auf den Pass ausgerichtet. Zwar werden Thomas, Bell und Bush sich am Boden betätigen, doch die meisten wichtigen Plays macht Drew Brees mit seinen Receivern. Glücklicherweise sind die Receiver in New Orleans reichlich vorhanden, sodass auch die Vikings sich in der Defensive Gedanken machen müssen auf wen sie sich konzentrieren wollen. Marques Colston ist lange nicht mehr der einzige zuverlässige Mann für Brees. Reggie Bush scheint zudem in einer sehr guten Verfassung zu sein. Er ist dabei nicht nur am Boden gefährlich sondern auch im Passspiel. Die Vikings müssen also acht geben sich nicht zu sehr auf Brees und seine Ziele in der Tiefe einzustellen, da Bush das Potential hat aus einem kurzen Pass oder einem Lauf ein sehr großen Raumgewinn zu machen. Special Teams werden in dieser Partie auch wichtig sein. Percy Harvin und Reggie Bush sind beide sehr gefährlich wenn es um Returns geht. Field-Position wird, da somit Zeitmanagement und der Weg zur Endzone vorbestimmt werden, eine wichtige Rolle spielen, in einem Spiel indem beide Teams reichlich punkten sollten. Fürs Protokoll sollte noch erwähnt werden, dass die Kicker natürlich auch treffsicher sein sollten, immerhin haben Kicker schon einige Teams das Weiterkommen gekostet. Beide Mannschaften haben hier einen recht sicheren Mann am Start, doch der Druck und vor Allem der Lärm im Superdome könnte ein Faktor werden. Der Wind wird es jedenfalls nicht sein.
Beste Spielbedingungen in der Halle in New Orleans sollten beiden Quarterbacks die Möglichkeit bieten erfolgreich zu werfen. Die Vikings kommen mit der etwas besseren Balance und statistisch besseren Abwehr ins Spiel. Zudem ist Favre motiviert wie nie, noch einmal zu zeigen, was er kann. Dies kann Vor- und Nachteile mit sich bringen. Immerhin könnte er somit bei einem knappen Spielstand dazu neigen etwas zu forcieren. Die Saints werden darauf vorbereitet sein und auf die ein oder andere Interception hoffen. Wer also gewinnt dieses Spiel? Die Mannschaft, die von Anfang an aggressiver zum gegnerischen Quarterback vordringen kann ohne gleichzeitig große Lauf- und Passplays zuzulassen wird, welch Wunder, die Nase vorn haben. Aufgrund der guten Leistung von Bush zuletzt und der Klasse von Adrian Peterson wird dies beiden Teams schwerfallen. Die bessere Balance der Vikings dürfte sich am Ende auszahlen, sofern Favre keine schwerwiegenden Fehler passieren. New Orleans wird aber dran bleiben und eine mögliche Chance kalt nutzen.
Vikings 28:27 Saints
Saints vs Indy ist jedenfalls ein gerechtes Matchup, da es die beiden besten Teams der Regular Season sind. Ich freue micht jedenfalls schon darauf und bin gespannt, was Brett Favre nächstes Jahr macht.
jajajajaja, mein herz hat geschlagen wie das einer jungen beutelratte!!
unverdienter sieg, but see u in 2 weeks!!
Unterm Strich ein unterhaltsames Spiel. Favre kann einem ein bisschen leid tun und der SB wird denke ich ebenfalls gut.
Aber sei es drum. Die Saints und Colts haben es geschafft und treffen sich in Miami. Colts für mich absoluter Favorit. Die Saints haben mich gestern nicht umgehauen, auch wenn sie gegen eine starke Defense gespielt haben. Die Colts haben sich in der Defense kontinuierlich gesteigert und Freeney wird Brees das Leben zur Hölle machen.
Marcus Blumberg
Marcus Blumberg ist 26 Jahre alt und stellvertrender Chefredakteur bei AFinsider.de und für den Inhalt verantwortlich. Des Weiteren bloggt er, aktualisiert das TV-Programm und führt die wöchentliche Kolumne This Week in Football.Neben dem Germanistik- und Philosophie-Studium in Göttingen ist der Fan der Patriots und Eagles mit der Leitung der Redaktion bei Baseballinsider.de beauftragt.








Dadurch haben die Pats zeit verloren. Und wenn ich mich recht erinnere hat Brady danach eine. Sac...
[07.02.12-00:02]Websl
@Websl Fängt Welker den Ball, gewinnen die Patriots zu 90%. Was war an dem Drop von Hernande ...
[06.02.12-22:02]Nils
50% gehen auf Brady, da der Pass schlecht geworfen war und 50% an Welker, da er den Ball normaler...
[06.02.12-21:02]Websl
nobody is perfect! Schuld hin oder her. die giants kann man mittlerweile schon als angstgegner de...
[06.02.12-20:02]Seau55
Ehrenhaft von Welker, allerdings würde ich Brady bei dem Spielzug genauso viel Schuld zuweisen. D...
[06.02.12-19:02]Nils