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Packers werfen Eagles raus, Seahawks schocken Saints
Die Wildcard Playoffs haben begonnen und es gab gleich den ersten Paukenschlag! Die Seattle Seahawks, die mit negativer Bilanz in die Playoffs eingezogen sind, haben den amtierenden Super-Bowl-Champion, New Orleans Saints, geschlagen.
Im zweiten Spiel verabschiedete sich auch der zweite letztjährige Super-Bowl-Teilnehmer aus den Playoffs. Die Indianapolis Colts verloren zu Hause gegen die New York Jets, die nun gegen die New England Patriots antreten werden.
Im ersten Sonntagsspiel hatten die Baltimore Ravens wenig Mühe mit den Kansas City Chiefs, die nur eineinhalb VIertel wirklich dagegen hielten und sich dann viel zu viele Fehler und Ballverluste leisteten. Damit treten die Ravens am nächsten Samstag zum Klassiker bei den Pittsburgh Steelers an.
Zum Abschluss der Wildcard-Runde schlugen die Green Bay Packers die Philadelphia Eagles in Pennsylvania. Somit reisen die Packers zu den Atlanta Falcons, während die Seattle Seahawks zu den Chicago Bears müssen.
Green Bay Packers 16:21 Philadelphia Eagles
Im Lincoln Financial Field begannen die Eagles mit einer durchwachsenen ersten Serie und mussten punten. Doch direkt nachdem der Ball auf den Boden fiel, berührte ihn ein Spieler der Packers, die Eagles sicherten ihn und behielten ihn somit. Sie kamen in Field-Goal-Reichweite, doch David Akers verschoss aus 41 Yards und mit Rückenwind. Am Ende des ersten Viertels gelang den Packers der erste gelungene Angriff. Er ging über zehn Spielzüge und resultierte in einem Sieben-Yard-Touchdown-Pass von Aaron Rodgers auf Tom Crabtree. Der nächste Packers-Drive im zweiten Viertel dauerte sogar zwölf Spielzüge an und auch dieses Mal stand am Ende ein TD-Pass von Rodgers. Diesen fing James Jones. Den Eagles gelang bis zur Pause nur noch ein Field Goal. Kurz davor verzichtete Green Bay allerdings auf eine Timeout, was sie ca. 40 Sekunden kostete. Zeit, die im letzten Drive vor der Pause dann fehlte.
Zu Beginn der zweiten Hälfte verlor Rodgers schnell den Ball und die Eagles profitierten: Michael Vick warf einen 24-Yard-Touchdown-Pass auf Jason Avant, der die Hausherren ins Spiel brachte. Die Antwort darauf war allerdings eine Angriffsserie über elf Spielzüge und 80 Yards der Packers. An dessen Ende stand eine 16-Yard-TD-Reception von Brandon Jackson. Wenig später stießen die Eagles bis an die 35-Yard-Linie Green Bays vor, doch man entschied sich zum Punt, anstatt den vierten Versuch auszuspielen. Der Plan ging auf, „Philly“ bekam den Ball kurz darauf zurück und erreichte die 16-Yard-Linie bei einem vierten Versuch und eins. Dieses Mal entschied sich Andy Reid für einen Kickversuch. Akers verschoss jedoch erneut. Die Eagles marschierten etwas später sogar bis zur Ein-Yard-Linie. Dieses Mal spielten sie den vierten Versuch aus und Vick lief zum Touchdown, die anschließende Two-Point-Conversion misslang. Zwei Minuten vor Ende bekam Philadelphia den Ball abermals zurück, sie versuchten nochmal alles, aber am Ende fing Tramon Williams eine Interception von Vick und die Partie war vorbei!
Aaron Rodgers warf für 180 Yards und drei Touchdowns, während James Starks für 123 Yards lief. Dies war im Übrigen ein Rookie-Franchise-Rekord in den Playoffs. Bei den Eagles warf Michael Vick für 292 Yards (1 TD / 1 INT), Jason Avant hatte sieben Receptions über 93 Yards (1 TD).
Baltimore Ravens 30:7 Kansas City Chiefs
In einem scheinbar nicht komplett gefüllten Arrowhead Stadium erwischten die Baltimore Ravens einen langen ersten Drive. Nach 14 Spielzügen und dem Ball an der Ein-Yard-Linie, begnügten sie sich aber doch nur mit einem Field Goal durch Billy Cundiff. Die Chiefs wurden danach schnell gestoppt, die Ravens gaben den Ball aber wenig später durch einen Fumble von Joe Flacco zurück. Zwei Spielzüge später legte Jamaal Charles einen fulminanten 41-Yard-Touchdown-Lauf zur Führung der Hausherren hin. Im zweiten Viertel hielten die Defenses lange Zeit, Charles verlor zudem einen Fumble. Zum Ende der ersten Hälfte gingen die Gäste dann doch wieder in Führung: Eine Serie über elf Spielzüge endete mit einem kurzen Touchdown-Pass auf Ray Rice.
Nach der Pause fielen die Chiefs dann langsam auseinander. Matt Cassel warf zwei Interceptions und verlor einen Fumble, während die Ravens zunächst zwei weitere Field Goals erzielten und schließlich dank Anquan Boldin den zweiten Touchdown bejubelten. Im vierten Spielabschnitt machte schließlich Willis McGahee den Deckel auf das Spiel mit seinem 25-Yard-Touchdown-Lauf.
Tight End Todd Heap fing zehn Pässe für 108 Yards. Joe Flacco warf für 265 Yards und zwei Touchdowns. Bei den Chiefs hatte Jamaal Charles 82 Yards und einen Touchdown. Matt Cassel war völlig überfordert, warf für nur 70 Yards (9/18) und leistete sich drei Interceptions und einen Fumble.
New York Jets 17:16 Indianapolis Colts
Die Partie im Lucas Oil Stadium begann schleppend. Beide Teams spielten offensiv eher zurückhaltend und suchten lange nach ihrem Rhythmus, während die Defensivreihen dominierten. So gab es auch keine Punkte im ersten Viertel. Der zweite Spielabschnitt verlief ähnlich zäh, bis dann Peyton Manning einen 57-Yard-Touchdown-Pass auf Pierre Garcon warf. Cornerback Antonio Cromartie konnte nicht folgen und Safety Eric Smith lief eine falsche Route. Die Jets kamen kurz vor der Pause noch einmal gefährlich an die gegnerische Endzone, doch Mark Sanchez überwarf Tight End Dustin Keller und der Ball landete bei Justin Tryon von den Colts. 7:0 war der Pausenstand.
Im dritten Viertel fingen dann auch die Jets an, den Ball effektiver zu bewegen. LaDainian Tomlinson erzielte im ersten Drive der zweiten Halbzeit einen Touchdown-Lauf von der Ein-Yard-Linie zum Ausgleich. Die Colts antworteten mit einem Field Goal durch Adam Vinatieri. Was folgte, war ein Drive der Jets über 17 Spielzüge und 87 Yards. Anfang des vierten Viertels war es wieder Tomlinson, der zum Touchdown und zur Führung vollendete. Diese Serie verbrauchte im Übrigen fast zehn Minuten. Für die Colts reichte es danach nur zu einem weiteren Field Goal. Indianapolis stoppte im Anschluss die Jets und zwang sie zum Punt. Dabei leisteten sie sich aber eine Strafe für eine Kollision mit dem Kicker. Kurze Zeit später bekamen sie aber doch den Ball per Punt zurück. Zudem blieben noch 2:30 Minuten auf der Uhr. Genug Zeit für Manning, sein Team in Field-Goal-Reichweite zu bringen. Es gelang und Vinatieri traf erneut, dieses Mal aus 50 Yards zum 16:14 Colts. Allerdings blieben auch den Jets noch ca. 50 Sekunden, um die Partie erneut zu drehen. Cromartie legte einen 47-Yard-Kickoff-Return hin, der New York bis an die eigene 46-Yard-Linie brachte. Sie kamen danach noch bis an die 14-Yard-Linie und von dort kickte Nick Folk das 32-Yard-Field-Goal zum Sieg!
LaDainian Tomlinson lief für 82 Yards und zwei Touchdowns, Shonn Greene hatte 70 Yards. Bei den Colts warf Peyton Manning für 225 Yards und einen Touchdown. Pierre Garcon fing fünf Pässe für 112 Yards (1 TD).
New Orleans Saints 36:41 Seattle Seahawks
Die Saints, die als klarer Favorit in die Partie gegangen waren, erzielten die ersten Punkte der Partie. Nach einem verunglückten Kickoff der Seahawks, kamen die Gäste zu einem Field Goal durch Garrett Hartley. Im Anschluss warf Seattles Quarterback Matt Hasselbeck eine Interception. Infolgedessen fand Drew Brees Heath Evans für einen kurzen Touchdown-Pass zum 10:0. Die Hausherren fingen sich danach und kamen ihrerseits zu einem Touchdown nach Pass von Hasselbeck zu Tight End John Carlson. Im zweiten Viertel schlug New Orleans zurück mit einem TD-Lauf von Julius Jones. Danach erwachte Seattle endgültig. Carlson fing seinen zweiten Touchdown, Olindo Mare glich die Partie mit einem Field Goal aus und man ging sogar durch eine 45-Yard-Touchdown-Reception von Brandon Stokley in Führung. Hartley verkürzte jedoch vor dem Break noch auf 20:24.
Im dritten Viertel setzte Wide Receiver Mike Williams seine starke Comeback-Saison fort und erzielte einen 30-Yard-Touchdown-Catch nach einer Art Lob-Pass von Hasselbeck. Mare versenkte wenig später noch ein Field Goal aus 39 Yards. Es sah also gut aus für Seattle bis dann die Saints noch einmal ins Rollen kamen. Jones vollendete einen Drive über zwölf Spielzüge mit seinem zweiten Touchdown-Lauf. Nach Hartleys drittem Field Goal stand es schließlich 34:30 für die Seahawks. Diese versuchten jetzt die Zeit herunterzuspielen, doch Marshawn Lynch hatte andere Pläne: Er wich mehreren Verteidigern aus und lief schließlich zu einem 67-Yard-Touchdown. New Orleans kam zwar noch zu einem Touchdown-Catch von Devery Henderson, doch im Anschluss missglückte ein versuchter Onside-Kick und die Seahawks gewannen die Partie.
Bester Mann auf dem Platz war Quarterback Matt Hasselbeck mit 272 Yards und vier Touchdowns (1 INT). Marshawn Lynch lief über 131 Yards und erzielte einen Touchdown. Für New Orleans hatte Drew Brees 404 Yards und zwei Touchdowns.
Bei Spiel der Saints hat mich vor allem das manchmal sehr merkwürdig anmutende Play-Calling ein wenig irritiert. Wenn das Laufspiel schon das ganze Spiel nicht funktioniert, ist die Chance bei einem Dritten und lang erfolgreich zu sein, eher gering. Zudem hatte ich manchmal das Gefühl, dass die Saints die Hawks nicht wirklich ernst genommen haben. Nun steht das Team, dass mit der bisher schlechtesten Bilanz die Playoffs erreicht haben, im Divisional Playoff Game. Zugegeben, Hasselbeck hatte einen tollen Tag und hat endlich mal wieder gezeigt, wieso er der Starter in Seattle ist.
Bei der AFC-Partie hat sich in meinen Augen ein Wachwechsel gezeigt. Mannings Kurve geht wohl langsam dem Ende entgegen, bzw. die seiner Colts. Oder zeigt es viel mehr, wie wichtig Dalls Clark für die Colts ist? So darf Sanchez, in meinen Augen nur erfolgreich, weil seine Mannschaft sehr gut ist, den nächsten Veteranen herausfordern. Überraschend gut fand ich L.T., er kann eben immer noch wichtig sein.
War ein spannendes Ding in Indy. Ich will mich ja nicht selbst beweihräuchern, aber ich hatte vor dem letzten Return von Cromartie gesagt, es wird ein sehr guter Return werden, was dann ja auch eingetreten ist. Danach war mir klar, dass die Jets das noch schaffen würden, weil die Indy-Defense in den entscheidenen Situationen nichts entgegenzusetzen hatten. Edwards hat man einfach nicht gut gedeckt, obwohl man wusste, wie gefährlich er bei solchen Situationen ist, Collinsworth hatte es vor dem entscheidenen Pass ja auch gesagt.
Ich hoffe natürlich auf meine Pats, aber wird mit Sicherheit eine enge Kiste werden.
Aber Mark Sanchez hat wie immer...beschießen gespielt.
Die 1998er Cardinals und 2004er Rams waren ähnlich schlecht in der Regular Season und haben auch beide ihre Playoff-Partien gewonnen.
Nun ist aber Ende der Fahnenstange erreicht, der 12. Mann ist in Chicago nicht mehr vorhanden und ich denke sie werden dort gegen die Bears mit fliegenden Fahnen untergehen.




Ist es jetzt eigentlich schon bekannt ob seine Familie das Gehirn für Untersuchungen bezüglich Ge...
[14.05.12-08:05]Websl
2.märz????? etwas im monat geirrt würde ich sagen!!!!!!
[12.05.12-17:05]Seau55
its all about vitamin B.
[11.05.12-17:05]Seau55
was will man mit dem. Auf der Bank versauern lassen?!
[10.05.12-16:05]Patriots
Nichts für Ungut, mag zwar sein, dass die Strafen verhältnismäßig hoch ausgefallen sind, aber das...
[06.05.12-21:05]quentin23