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Leserkommentare
Let the Madness begin
Ist die Hölle schon zugefroren oder die Welt untergangen? Ich denke, diese Fragen sind berechtigt angesichts der Tatsache, dass seit vorgestern zwei der kompliziertesten Köpfe der National Football League unserer Zeit im selben Team stehen. Terrell Owens schließt sich Chad Ochocinco in Cincinnati an und der pure Wahnsinn kann beginnen. Ein schier unversiegbarer Quell verrückter Geschichten tut sich auf.
Willkommen zu This Week in Football. Der Bundesstaat Ohio ist gerade wieder sehr viel interessanter geworden. Nach dem Abgang von LeBron James aus Cleveland drohten so langsam die Stars und Schlagzeilen auszugehen. Diesem Trend wirkten die Cincinnati Bengals nun effektiv entgegen und verpflichteten Wide Receiver Terrell Owens.
Um es auf den Punkt zu bringen, verpflichteten die Bengals nicht nur einen der besten Wide Receiver in der Geschichte der Liga, ja sogar in der Geschichte des Sports. Nein, sie lassen dem Wahnsinn freien Lauf! Alles bisher Erlebte wirkt dagegen wie ein Kindergeburtstag. Wöchentliche Eskapaden seitens Chad Ochocinco, früher als Chad Johnson bekannt, sind die Verantwortlichen und Fans des Teams nun schon länger gewöhnt. Doch Terrell Owens ist noch eine ganz andere Kategorie auf der Verrückten-Skala.
Bei Ochocinco geschieht alles in guter Absicht. Der Junge will Spaß haben und verschwendet viel Zeit mit der Planung neuen Irrsinns, den er vorwiegend auf dem Feld nach einem Touchdown der Welt präsentieren kann. Wer seinem Twitter-Account folgt, weiß aber auch, dass er eigentlich ein netter Kerl ist, der die Nähe zu den Fans sucht. Es geschieht nicht selten, dass er nach einem guten Lokal zum Essen in einer bestimmten Stadt fragt und dann alle Leute in der Gegend dazu einlädt, ihm Gesellschaft zu leisten. Was kann ein Fan mehr wollen als einen Star zum anfassen?
„T.O.“ dagegen hat schon diverse Teams auf dem Gewissen, da er immer wieder durch Eifersüchteleien auf sich aufmerksam machte und damit den Burgfrieden immer wieder störte. Da wird es interessant sein zu sehen, wie er mit seinen neuen Kollegen klarkommt. Und die Tatsache, dass er in der Offseason mit Bengals-Quarterback Carson Palmer trainierte, muss nichts heißen in puncto Zusammenhalt zwischen den beiden. Mit Donovan McNabb verbrachte er vor seiner ersten Saison in Philadelphia auch den Sommer und man verstand sich blendend. Was nach der Saison passierte, ist allen klar.
Doch viel entscheidender als Palmer ist dann doch Ochocinco, denn der ist schließlich seit Jahren die Nummer eins unter den Receivern in Cincinnati. T.J. Houshmandzadeh hatte zwar des Öfteren mehr Receptions, doch nur deshalb, weil „Ocho“ immer wieder doppelt gecovert wurde. Für die „Big Plays“ war er dennoch immer erste Anspielstation. Nun kommt ein weiteres Alphatier ins Rudel und ich frage mich, wie das dann laufen wird. Sicherlich wird „T.O.“ in den Vorgesprächen beteuert haben, dass er sich zur Not unterordnen wird, doch wer glaubt sowas ernsthaft?
Ergo wird es interessant zu sehen, was passiert, wenn gerade Owens zu wenig Pässe bekommt. Hält er still oder macht er Stunk? Er bekommt nur zwei Millionen Dollar an Basisgehalt, insofern würde es den Bengals im schlimmsten Fall leicht fallen, ihn schnell loszuwerden. Doch meist fängt Owens ja erst im zweiten Jahr mit seinem Egotrip an.
Erschwert wird die Situation mit der gerechten Ballverteilung – ich spreche deshalb von „gerecht“, weil die Nähe zum Kindergarten mit diesen Persönlichkeiten durchaus gegeben ist – zudem durch Rookie-Tight-End Jermaine Gresham. Der ist zur Abwechslung mal ein fähiger Offensiv-Tight-End, dem Palmer sicher einige Pässe zuwerfen wird, was zur Folge hat, dass „T.O.“ und Ochocinco jeweils mit noch weniger Bällen rechnen müssen.
Verhalten sich beide aber vernünftig, könnte Gresham sogar zum großen Vorteil werden, denn mit den beiden etablierten Receivern außen, wird sich die gegnerische Defense wohl hauptsächlich auf die Abdeckung dieser beiden konzentrieren – die Mitte wäre also weitestgehend offen. Ebenfalls davon profitieren würde auch das Laufspiel. Cedric Benson sollte also erneut eine starke Saison spielen. Überhaupt muss man sagen, dass mit den Bengals dieses Jahr zu rechnen ist, zumal die Steelers eine Wundertüte sind – doch an dieser Stelle beende ich den Blick nach Ohio, schließlich will ich nicht unseren im August startenden Previews vorgreifen…



Ehrenhaft von Welker, allerdings würde ich Brady bei dem Spielzug genauso viel Schuld zuweisen. D...
[06.02.12-19:02]Nils
Hat der Buschmann überhaupt Ahnung von Football gehabt? Der kommentiert anscheinend alles.
[06.02.12-16:02]Patriots
"Fehlerfreie Giants?" Was is das denn für ein schwachsinniger Titel? (Sorry) How ever,...
[06.02.12-16:02]apatsman
"Stecker Du bist ein Fuchs" hat mir am Ende des Rest gegeben...Buschi war mal wieder für ...
[06.02.12-15:02]Basti.MLBI
Zum Glück hab ich ESPN America und Sport1+. Hab nur mal kurz auf Sat1 reingeschaut. Die aussage &...
[06.02.12-13:02]Websl