Anmelden
Leserkommentare
Drei Top-Seeds und Jets spielen um die Tickets nach Miami
(CC-BY-SA) - Foto von Keith Allison
Die New Orleans Saints stehen zum zweiten Mal in den letzten vier Jahren im NFC Championship Game, nachdem sie die Arizona Cardinals daheim deutlich besiegt haben. Es wird das erste NFC Championship Game im Louisiana Superdome überhaupt sein.
Im zweiten Spiel des Tages hatten die Indianapolis Colts leichtes Spiel mit den Baltimore Ravens, denen die Grenzen aufgezeigt wurden. Sie leisteten sich aber auch einige Ballverluste, die das Spiel vielleicht enger gestaltet hätten.
Die Minnesota Vikings folgen den Saints ins Championship Game dank einer starken Gesamtleistung. Defensiv beherrschte man die Cowboys nach Belieben und offensiv überragte der alte Mann, Brett Favre, mit vier Touchdown-Pässen.
Das letzte Spiel des Wochendes gewannen die Jets bei den Chargers. Jedoch verloren eher die Chargers diese Partie als dass die Jets sie gewannen. Man vergab diverse Chancen und leistete sich unzählige Fehler und Strafen und Kicker Nate Kaeding verschoss drei Field Goals.
New York Jets 17:14 San Diego Chargers
Die San Diego Chargers verloren ihr Divisional Game gegen die New York Jets dank schier unzähliger Fehler, dummer Strafen und anderer Unzulänglichkeiten.
Die Chargers dominierten das erste Viertel, doch standen sich schon früh selbst im Weg. Mitten im ersten Drive feuerte Center Nick Hardwick einen Snap über Quarterback Philip Rivers in der Shotgun-Formation. Eine Aktion, die letztlich den Angriff „killte“. Im zweiten Drive war es eine Fehlstart-Strafe von LaDainian Tomlinson, die den Angriff stoppte, an dessen Ende Nate Kaeding links neben die Stangen schoss. Und auch der dritte Drive fiel einem Fehlstart zum Opfer. Die Jets schafften im ersten Viertel kein einziges First-Down. Zu Beginn des zweiten Viertels brachten die Chargers ein Mal in diesem Spiel einen Angriff zu Ende und Rivers warf einen Touchdown-Pass auf Kris Wilson. Zum Ende der ersten Hälfte versagte Kaeding dann aus 57 Yards.
Im dritten Viertel ging für San Diego nichts mehr, was auch daran lag, dass man sehr häufig auf Tomlinson setzte, der nicht so aussah, als könnte er irgendetwas zum Spiel beitragen. Die Jets erzielten schließlich ihre ersten Punkte durch einen erfolgreichen Kick von Jay Feely aus 46 Yards. Mark Sanchez warf eine Interception, doch Rivers gab den Ball postwendend zurück, hatte aber Pech, denn der Ball prallte von Vincent Jackson ab und fiel dann genau in die Arme von Darrelle Revis, der wie Jackson am Boden lag. Die Folge war ein erneuter Punt der Jets bis kurz vor die Endzone der Chargers. Von da warf Rivers seine zweite Interception und wenig später fand Sanchez Dustin Keller in der Endzone zur Führung. Jedoch wurde auch dies begünstigt durch eine Strafe für San Diego. Linebacker Shaun Phillips versetzte seinem Gegenspieler nach einem Spielzug einen Kopfstoß, was eine Strafe für übertriebene Härte nach sich zog und New York den Weg bis zum Touchdown erheblich verkürzte. Im folgenden Drive wurden die Chargers zum Punt gezwungen und die Jets kamen zu ihrem zweiten Touchdown durch einen 53-Yard-Lauf von Rookie-Running-Back Shonn Greene.
Am Ende des nächsten San-Diego-Drives verschoss Kaeding auch seinen dritten Field-Goal-Versuch. Die Jets punteten danach, die Chargers marschierten über das Feld und Vincent Jackson schaffte einen spektakulären Catch an der Seitenlinie, für den die Jets eine Challenge beantragten. Diese verloren sie, doch San Diego steckte im Anschluss eine 15-Yard-Strafe ein, da eben dieser Jackson nach dem Wurf der roten Flagge diese vom Feld trat. Anschließend kam San Diego zu einem Touchdown durch einen QB-Sneak von Rivers. Den folgenden Onside-Kick eroberte New York vor dem Two-Minute-Warning. Die Jets schafften dann ein neues First Down und das Spiel war zu Ende.
Shonn Greene lief für 128 Yards und einen Touchdown, Mark Sanchez hatte 100 Yards, einen Touchdown und eine Interception. Für San Diego warf Philip Rivers für 298 Yards mit zwei Touchdowns und zwei Interceptions. Vincent Jackson hatte sieben Receptions für 111 Yards, Antonio Gates acht Catches für 93 Yards. Kicker Nate Kaeding verschoss drei Field-Goal-Versuche und somit einer der Sündenböcke…
Dallas Cowboys 3:34 Minnesota Vikings
Die Minnesota Vikings setzten sich mit einer in allen Belangen überzeugenden Leistung gegen die Dallas Cowboys durch und fahren nach New Orleans, LA zum NFC Championship Game. Brett Favre und Sidney Rice sowie die Vikings-Defense überragten.
Der erste Cowboys-Drive endete mit einem Fumble von Tony Romo, der zweite mit einem verschossenen Field Goal von Shaun Suisham aus 48 Yards. Die Vikings gaben ihr erstes offensives Lebenszeichen in ihrer zweiten Angriffsserie ab als Brett Favre einen 47-Yard-Pass auf Sidney Rice zum Touchdown warf. Es folgte der nächste Drive der Cowboys und dieser endete auch mit einem Field-Goal-Versuch von Suisham, dieses Mal traf er jedoch aus 33 Yards. Die Vikings machten es besser und Favre fand schließlich erneut Rice zum 14:3. Wenig später verlor Romo einen weiteren Fumble und Ryan Longwell bestrafte dies mit einem Field Goal zum 17:3. Dies war zugleich der Pausenstand.
Keine Punkte gab es im dritten Viertel, was u.a. an Cowboys-Kicker Suisham lag, der einmal mehr beim Kick versagte, dann aus 49 Yards. Kurz vor Ende des dritten Viertels warf Romo eine Interception direkt in die Arme von Ben Leber, im Anschluss traf Longwell einmal mehr. Den Deckel drauf machte dann Favre mit seinem dritten Touchdown-Pass auf Rice über 45 Yards.
Der älteste Starting Quarterback aller Zeiten in den Playoffs, Brett Favre, warf für 234 Yards mit vier Touchdowns. Sidney Rice fing sechs Pässe für 141 Yards und drei Touchdowns. Überragend präsentierte sich zudem die Defense, die sechs Sacks gegen Tony Romo schaffte. Diese sechs Sacks sind ein Playoff-Franchise-Rekord der Vikings und zudem die meisten, die Romo jemals in einem Spiel kassierte. Defensive End Ray Edwards hatte alleine drei Sacks und einen erzwungenen Fumble. Romo warf für 198 Yards mit einer Interception, während Jason Witten zehn Catches über 98 Yards erzielte.
Baltimore Ravens 3:20 Indianapolis Colts
Die Indianapolis Colts kamen zu einem souveränen, aber nicht spektakulären Erfolg über die Baltimore Ravens und stehen im AFC Championship Game. Die Ravens waren über weite Strecken klar unterlegen, vergaben aber auch ein paar gute Gelegenheiten.
Anders als im ersten Spiel des Tages, begann diese Begegnung eher gemächlich. Peyton Manning führte seine Colts zwar bis kurz vor die Endzone, doch man begnügte sich mit einem Field Goal von Ex-Raven Matt Stover. Im Gegenzug schafften die Gäste den Ausgleich durch Billy Cundiff. Danach standen beide Defensivreihen gut bis fünf Minuten vor der Pause. Denn innerhalb dieser Zeit orchestrierte Manning noch zwei Touchdown-Drives. Zunächst vollendete er den ersten mit einem Zehn-Yard-Pass auf Austin Collie nach 14 Spielzügen über 75 Yards in acht Minuten. Danach benötigte Indianapolis nur 1:23 Minuten für acht Spielzüge über 64 Yards bis zur Drei-Yard-Touchdown-Reception durch Reggie Wayne. Zur Pause führten die Hausherren 17:3.
Die zweite Halbzeit stand unter dem Zeichen von verpassten Chancen der Gäste. In der Mitte des dritten Viertels fing Safety Ed Reed einen Pass von Manning ab, doch während des Returns verlor er den Ball gleich wieder, denn der hinterher eilende Wide Receiver Pierre Garcon erzwang einen Fumble, den die Colts eroberten. Den folgenden Colts-Angriff beschloss Stover mit seinem zweiten Field Goal. Anschließend sah es nach einem fruchtbaren Drive für Baltimore aus, doch nach einem 20-Yard-Lauf von Ray Rice, erzwang Defensive End Raheem Brock einen weiteren Fumble, den erneut Indianapolis sicherte. Und so lief den Ravens nach und nach die Zeit davon. Endgültig Schluss war dann nach Antoine Betheas Interception gegen Flacco fünf Minuten vor Spielende.
Bester Spieler war Peyton Manning mit 246 Yards und zwei Touchdowns bei einer Interception. Reggie Wayne fing acht Pässe für 63 Yards (1 TD), Dallas Clark hatte sieben Receptions für 59 Yards. Für Baltimore erzielte Ray Rice 127 Scrimmage-Yards, Joe Flacco warf für 189 Yards und leistete sich zwei Interceptions. Es war die achte Niederlage nacheinander für die Ravens gegen die Colts.
Arizona Cardinals 14:45 New Orleans Saints
Die New Orleans Saints stehen im NFC Championship Game nach einem Kantersieg gegen die Arizona Cardinals, die an diesem Tag eine Klasse schlechter waren als die Hausherren. Diese sorgten mit diesem Sieg für eine Premiere: Erstmals überhaupt wird im Louisiana Superdome, der schon diverse große Sportereignisse gesehen hat, ein NFC Championship Game stattfinden.
Die Partie begann turbulent. Schon mit dem ersten offensiven Spielzug, sahen die Zuschauer im Louisiana Superdome den ersten Touchdown: Arizonas Tim Hightower brach durch die Saints-Defense und lief über 70 Yards in die Endzone. Die Hausherren ließen sich davon aber nicht aus der Ruhe bringen und schlugen gleich zurück. Drew Brees führte sein Team in zehn Spielzügen übers Feld und Running Back Lynell Hamilton brachte den Ball letztlich von der Ein-Yard-Linie ins Ziel zum Ausgleich. Der nächste Cardinals-Angriff war dann auch schon mit dem ersten Spielzug vorbei, dieses Mal aber nicht dank eines Touchdowns – stattdessen erzwang Randall Gay einen Fumble gegen Jerheme Urban und Darren Sharper eroberte den Ball. Wenige Spielzüge später fand Brees Tight End Jeremy Shockey aus 17 Yards zur Führung. Und im nächsten Angriff des Heimteams legte Reggie Bush noch einen 46-Yard-Touchdown-Lauf nach. 21:7 nach einem Viertel.
Im zweiten Spielabschnitt verkürzte zunächst Chris „Beanie“ Wells für Arizona, doch die Saints fanden auch darauf eine Antwort: Brees über 44 Yards auf Devery Henderson. Anschließend warf Kurt Warner eine Interception auf Defensive End Will Smith und wurde danach hart getroffen, ging zu Boden und musste in der Kabine behandelt werden. Die Saints legten schließlich noch einen Touchdown drauf, dieses Mal fing Marques Colston einen TD-Pass von Brees. Die Cardinals hatten vor der Pause noch eine Chance auf ein Field Goal, doch Neil Rackers‘ Kick aus 51 Yards war zu kurz. Pausenstand: 35:14 Saints.
Nach dem Break kam Warner wieder, doch die Punkte machte New Orleans. Es traf Garrett Hartley per Field Goal und dann trug Bush einen Punt über 83 Yards zum Touchdown. Das vierte Viertel diente nur noch dazu, Zeit von der Uhr zu nehmen.
Drew Brees warf für 247 Yards und drei Touchdowns. Reggie Bush überzeugte mit 216 Yards insgesamt (108 Scrimmage-Yards) und zwei Touchdowns. Marques Colston hatte mit sechs die meisten Receptions und fing einen Touchdown. Bei den Cardinals hatte Kurt Warner nur 205 Yards und eine Interception in seinem vermutlich letzten NFL-Auftritt. Tim Hightower lief für 87 Yards und erzielte den ersten Touchdown der Partie. Die Cardinals stellten auch einen neuen Rekord auf: Nie zuvor gab ein Team in zwei Playoffspielen nacheinander 90 Punkte insgesamt ab!
So viel Druck hat Romo in der ganzen Saison bestimmt nicht gehabt.
"sollten die Saints nächste Woche kein Problem darstellen"
bitte?? da hab ich mich wohl verhört...die viks sind auswärts 4-4, IM dome bei dieser explosiven offense sollte das auch für favre kein spaziergang werden
Ich würde auf der Stelle Kaeding entlassen - und Norv Turner gleich mit! Jeder Blinde hätte nach einer Serie erkannt, dass jedes Play über Tomlinson ein verlorenes ist und was macht er? Er gibt ihm immer mehr Plays und führt sein Team damit ins verderben!
Wie gesagt, die Chargers haben dieses Spiel verloren!
Das war aber mit Abstand der beste Spiel bis jetzt i den Playoffs, beide hatten gute Plays und die Defense beider Teams ha anständig gespielt.
In allen anderen Spiele hätte man nach dem 1. Quater abschalten können, weil da schon der Sieger fest stand(Ausser Cardinals vs Green Bay, obwohl es dort eben so ausgegangen ist).
Wenn ich mich nicht irre war das auch das erste Spiel in den Playoffs wo das Team gewonnen hat das nach dem 1. oder 2. Quater hinten lag.
Rivers, Farve, Manning und Brees in den Playoffs, die vier besten QBs der Saison und Sanchez passt da "noch" nicht wirklich in die Gruppe.
Fands interessant wieso Brooking am Ende sich bei den Vikings beschwert hat
WHO DAT NATION...
Und in der AFC werden sich die Colts meiner Meinung nach durchsetzen. Sie haben ja nicht nur die Offensive, die Spiele für sie entscheidet, sondern in diesem Jahr auch eine viel bessere Defense als viele glauben, die Spiele entscheiden kann
Beim anderen Spiel würd ichs aufjedenfall den VIkings und Favre gönnen. Ist mein pers. MVP











Dadurch haben die Pats zeit verloren. Und wenn ich mich recht erinnere hat Brady danach eine. Sac...
[07.02.12-00:02]Websl
@Websl Fängt Welker den Ball, gewinnen die Patriots zu 90%. Was war an dem Drop von Hernande ...
[06.02.12-22:02]Nils
50% gehen auf Brady, da der Pass schlecht geworfen war und 50% an Welker, da er den Ball normaler...
[06.02.12-21:02]Websl
nobody is perfect! Schuld hin oder her. die giants kann man mittlerweile schon als angstgegner de...
[06.02.12-20:02]Seau55
Ehrenhaft von Welker, allerdings würde ich Brady bei dem Spielzug genauso viel Schuld zuweisen. D...
[06.02.12-19:02]Nils