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Die Alabama Crimson Tide sind der BCS National Champion 2009! Sie setzten sich in einem abwechslungsreichen Citi BCS National Championship Game gegen die Texas Longhorns im Rose Bowl in Pasadena, CA durch. Dabei zeigte Heisman-Trophy-Gewinner Mark Ingram eine erneut starke Leistung, während die Longhorns schon nach dem ersten Angriff gehandicapt waren durch eine Schulterverletzung von Quarterback Colt McCoy in seinem letzten Spiel. Am Ende wurde es dennoch spannend, doch dann machte Alabamas Defense den Unterschied.
Texas Longhorns (#2) 21:37 Alabama Crimson Tide (#1)
Die Partie begann sehr ungewöhnlich, den anstatt bei einem vierten Versuch in der eigenen Hälfte zu punten, entschloss man sich bei Alabama für einen Fake-Punt und Pass. Punter P.J. Fitzgerald warf eine Interception auf Blake Gideon und die Longhorns hatten den Ball an der 37-Yard-Linie. Texas konnte daraus aber kein Kapital schlagen und begnügte sich schließlich mit einem Field Goal durch Kicker Hunter Lawrence. In diesem Drive ereignete sich auch die vielleicht spielentscheidende Szene, denn Quarterback Colt McCoy verletzte sich an der Schulter und kehrte nicht mehr aufs Spielfeld zurück. Es übernahm Freshman Garrett Gilbert für die Longhorns.
Und wäre dies nicht schon genug der anfänglichen Aufregung, schaffte es Alabama nicht, den nachfolgenden Kickoff zu sichern, so dass Texas den Ball an der 30-Yard-Linie Alabamas eroberte. Von hier kam man nur fünf Yards nach vorne und Lawrence traf erneut. Es folgten zwei Serien, die mit Punts endeten und zu Beginn des zweiten Viertels fand auch die Crimson Tide ins Spiel. Heisman-Gewinner Mark Ingram brachte sein Team in Führung durch einen Zwei-Yard-Touchdown-Lauf und Teamkollege Trent Richardson legte einen Touchdown-Lauf über 49 Yards drauf. Bis zum Ende der Halbzeit erzielte Kicker Leigh Tiffin noch ein Field Goal und Texas' Gilbert leistete sich zwei Interceptions, von der die zweite durch Marcell Dareus zum Touchdown returniert wurde. Zur Pause stand es 24:6 für Alabama.
Im dritten Viertel passierte relativ wenig bis kurz vor Ende, dann jedoch fand Gilbert Senior-Wide-Receiver Jordan Shipley für einen 44-Yard-Touchdown-Pass, der Texas neue Hoffnung gab. Zu Beginn des Schlussviertels verschoss Tiffin einen Field-Goal-Versuch und Gilbert warf abermals einen Touchdown-Pass auf Shipley samt Two-Point-Conversion zum 24:21. Das Spiel war also wieder offen. Die Aufholjagd wurde aber schnell gestoppt, drei Minuten vor Schluss schaffte Eryk Anders einen Sack inkl. Fumble gegen Gilbert und Ingram besiegelte den Erfolg der Crimson Tide anschließend mit seinem zweiten Touchdown. In den letzten zwei Minuten warf Gilbert noch zwei Interceptions und Richardson erzielte auch noch einen weiteren Touchdown.
Running Back Mark Ingram überragte mit 116 Yards und zwei Touchdowns. Trent Richardson brachte es auf 109 Yards und ebenfalls zwei Touchdowns. Defensiv fing Javier Arenas zwei Interceptions. Auf Seiten von Texas überzeugte eigentlich nur Wide Receiver Jordan Shipley mit zehn Receptions für 122 Yards und zwei Touchdowns. Quarterback Garrett Gilbert komplettierte nur 15 seiner 40 Pässe für 186 Yards, zwei Touchdowns und vier Interceptions.
Es ist Alabamas erste nationale Meisterschaft seit 1992 und der zweite BCS-Titel für Coach Nick Saban, der nun eine 2-0-Bilanz in BCS-Championship-Spielen hat. Zudem ist Mark Ingram erst der zweite Heisman-Gewinner in der Geschichte, der in derselben Saison diese Trophäe und die nationale Meisterschaft gewann (der andere war Matt Leinart für USC 2004). Der Titel für Alabama ist im Übrigen der vierte in Folge für Teams aus der Southeastern Conference (SEC), nachdem es in den letzten drei Jahren zweimal Florida und einmal LSU gelang, den Titel zu holen.
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